Umbau der Jugendkirche Fautenbach kann starten

von Sarah Laugsch

Achern-Fautenbach

750 000 Euro werden in Jugendkirche Fautenbach investiert

Die Umbauphase für das Projekt startet im Dezember / Wird der Zuschuss noch erhöht?
 
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Jugendliche, Haupt- und Ehrenamtliche strahlten am Ende der Infoveranstaltung Jugendkirche in Fautenbach, von links Pfarrer Joachim Giesler, Manuel Spang, Lena Nothelfer, Ursula Kunner und Rebecca Armbruster.
 
 
 

Unklarheiten wurden keinesfalls restlos beseitigt, dennoch gab es am Ende der Infoveranstaltung »Jugendkirche«, zu der das Gemeindeteam Fautenbach eingeladen hatten, auch strahlende Gesichter und erkennbare Vorfreude.  

»Wir sind seit vier Jahren im Gespräch in Sachen Jugendkirche. Heute wollen wir informieren und darum werben, dieses pastorale und bauliche Projekt kritisch, konstruktiv und aktiv zu begleiten«, gab die für Jugendkirche verantwortliche Gemeindereferentin Ursula Kunner am Samstag die Devise vor.

Manuel Spang, Michael Panther und Lena Nothelfer, allesamt Mitglieder des Kreises »Jugendkirche konkret«, führten auf, dass Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren sich mit Gottesdiensten, Workshops, Theater, Filmnächten und Musicals einbringen und in den Bereichen Technik, Kunst und Gottesdiensten engagieren wollen. Das Logo der »Jugendkirche Fautenbach« stellten sie ebenso vor, wie die kommende Gottesdienstreihe »Catchfire«.

Flexible Bestuhlung

»Vom Längsraum zum Zentralraum um den Tisch des Herrn, Orgel im Chorraum, flexible Bestuhlung statt Kirchenbänke, Fußbodenheizung, Lüftung, Licht- und Tontechnik« führte Ursula Kunner bauliche Eckpunkte auf, während Pfarrer Joachim Giesler verdeutlichte, dass man die Bausumme mittlerweile auf 750 000 Euro berechnet hat. »Angesichts der Bedeutung sollte aus Freiburg noch mehr als aktuell einsetzbare 205 000 Euro als Zuschuss kommen«, meinte der Pfarrer und errechnete auch, dass man nach aktueller vorsichtiger Planung ein Darlehen über 250000 Euro brauchen wird.

»Die Gruppe, die um Spenden wirbt, wird ebenso viel zu tun haben wie das Bauunterstützungsteam«, erklärte Lena Nothelfer. In beiden Teams sind jugendliche und erwachsene Mitglieder der Seelsorgeeinheit aktiv. »Ich will mich für die Zukunft unserer Kirche einsetzen«, meinte etwa Gerold Bruder, der sich als ehemaliger Vorsitzender des Pfarrgemeinderats und Bausachverständiger mit den Gegebenheiten bestens auskennt.

An der Aussprache beteiligten sich Ortsvorsteher Gebhard Glaser ebenso wie Mitglieder der Gemeinde. Dass der Tabernakel einen festen Platz voraussichtlich am Seitenaltar bekommen und das Altarbild entfallen soll, war dabei ebenso zu hören, wie eine Fußbodenheizung in Aussicht gestellt wurde. 

Was mit dem Taufstein geschieht, werde das noch zu schaffende Raumkonzept ebenso zeigen wie die Klärung, ob eine erhabene Altarinsel geschaffen wird. An kirchliche »Ü-30-Veranstaltungen« sei derzeit nicht gedacht, gleichwohl würden bei manchen Veranstaltungen auch »Nichtmehr-Jugendliche« eingeladen sein. 

Chancen für einen zumindest skizzenhaft vorgestellten zweiten Bauabschnitt mit Stuhllager und WC-Anlage im Hof zwischen Kirche und Pfarrhaus erkannte der Pfarrer zumindest derzeit nicht. »Dafür haben wir aktuell kein Geld«, verdeutlichte Joachim Giesler. »Einen Betrag, der an die zwei Millionen gehen würde, hielte ich jetzt nicht für verantwortbar«, erkannte auch Ursula Kunner Grenzen. Es werde also, so das Fazit, bei der vorhandenen Raumschale bleiben. Diese solle jedoch für die »Tandemkirche« aus Jugend- und Pfarrkirche flexibler genutzt werden können.

Gottesdienste, so informierte Rebecca Armbruster, werden in der im Dezember startenden Umbauzeit im Pfarrsaal, an den Hochfesten in der Sport- und Festhalle stattfinden. Zuvor würden noch Firmung und der 60. Geburtstag der Pfarrkirche gefeiert. Zum Bernhardsfest im Juli 2017 will man wieder ins Gotteshaus einziehen. Das könnten Jugendkirche und die Pfarrei Fautenbach dann gemeinsam feiern.

Autor:
Michael Karle

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