Zum Geburtstag hat sich die Heilig-Geist-Kirche herausgeputzt. Zwei Monate dauerte die Innenrenovation des Gotteshauses unter der Leitung von Architekt Timo Kolditz. In dieser Zeit hatte die JuKi teils im Saal unter der Kirche, teils in anderen Kirchen ihre Gottesdienste gefeiert. Glanzlicht der Renovierung ist die neue Beleuchtungstechnik. Das grossartige Sichtbetonrelief der Heilig-Geist-Kirche war einfach dazu bestimmt, eine farbige Beleuchtung zu erhalten. "Durch die Renovierung hat Reutlingen ein einmaliges religiöses Lichtkunstwerk gewonnen", so Pfarrer Matthias Dangel in einer Pressemitteilung.
Mit einer ganzen Festwoche kann nun die mit weit über 7'000 Mitgliedern grösste katholische Gemeinde in Reutlingen einen runden Geburtstag festlich begehen: Am 8. Dezember 1968 wurde das Gotteshaus an der Abzweigung Hindenburg-/Alteburgstrasse vom damaligen Bischof Carl Joseph Leiprecht geweiht.
Auf den Tag genau 40 Jahre nach dem Weihetag des Gotteshaus, an der Abzweigung Hindenburg-/Alteburgstrasse gelegen, fand am 8. Dezember, um 19 Uhr ein besonderer Gottesdienst, musikalisch begleitet von Orgel und Saxofon, statt: Die Eucharistiefeier am 40. Jahrestag der Kirchweihe (8.12.1968 - Fest der Erwählung Mariens). Nach einem Familiennachmittag am Dienstag, 9. Dezember um 15 Uhr mit Basteln und Geschichten aus der Gemeinde, sowie einem Nachmittag am Donnerstag 11.12.08, der mit einer Eucharistiefeier um 14.30 Uhr beginnt, finden die Feierlichkeiten schliesslich ihren Höhepunkt am 3. Adventssonntag.
Dazu werden neben Weihbischof Dr. Johannes Kreidler aus Rottenburg auch die jetzigen und ehemaligen Seelsorger der Gemeinde und viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der Stadt erwartet. Um 9.30 Uhr beginnt die Messe, die musikalisch unter anderem umrahmt wird mit dem Ordinarium aus Mozarts "Waisenhausmesse", aufgeführt vom Heilig-Geist-Chor unter der Leitung von Joachim Teufel und einem Projektorchester. Geplant ist nach Grussworten im Anschluss an die Festmesse auch ein Stehempfang im Gemeindezentrum unter der Kirche als Möglichkeit zur Begegnung für Gemeindemitglieder und Gäste.

Und in den frühen Abendstunden dann der JuGodi. Mehr als drei Jahre wird die Heilig-Geist-Kirche einmal im Monat zur "JuKi". Am jeweils zweiten Sonntag im Monat gibt es um 19.00 Uhr einen besonderen Gottesdienst, der im Gemeindebrief als "entspannte und einfach andere Messe" angekündigt ist. Auch der Abschluss der Festwoche in Heilig Geist ist so ein Junge-Kirche-Sonntag.
Die bekannte christliche Band "Genezareth" wird am Abend des 3. Advent um 19.00 Uhr mitreissende Rhythmen und Melodien beisteuern, damit dieser Gottesdienst wieder ein Erlebnis für alle Sinne wird. Der Pfadfinderstamm der Gemeinde bringt bei dieser Gelegenheit die Flamme der Geburtsgrotte aus Bethlehem zu Beginn mit in die Kirche.
Das "Friedenslicht" verteilen katholische Pfadfinder schon viele Jahre im Advent über die ganze Erde. Unter dem Motto "lebendige Steine" wurde auch eine passende, überraschende Aktion für die Mitfeiernden vorbereitet. Im Anschluss an die Messe sind alle wie immer im Gemeindesaal zur Begegnung eingeladen.
Fragen/Themen, die weitergedacht werden sollten...
"Kirchenferne" als Zielgruppe: Wie kann ich sie überhaupt erreichen?
Ist es wirklich O.K., wenn Jugendliche nur einmal oder selten kommen?
Partizipation Jugendlicher: Welche Strukturen, Organisationsformen usw. sind angemessen?
Wie muss eine angemessene Begleitung der Mitarbeitenden, insbesondere der Ehrenamtlichen aussehen? (neue MitarbeiterInnen-Bildungskonzepte)
Vernetzende Strukturen: Wie können sie sicher gestellt werden?
Wenn das Ziel darin besteht, ein geistliches Zentrum zu profilieren: Was qualifiziert Räume als "geistliche" Räume?
Wie können Komm- und Gehstruktur gleichermassen berücksichtigt werden?
Wer im Heilig-Geist-Team kreativ und musikalisch mitmachen will, kann sich telefonisch unter 07121 - 23 90 58 bei Pfarrer Matthias Dangel melden oder eMail:
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