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Jugendkirche erinnert an Martinstag |
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Geschrieben von pierre roh
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Dienstag, 11. November 2008 |
Der Martinstag am 11. November ist mit seinen Laternenumzügen in der Dunkelheit Auftakt zum Brauchtumsreigen der vorweihnachtlichen Zeit. Martini leitete in der guten alten Zeit den Winter ein. Im Dorf begann mit Beendigung der Feld- und Gartenarbeit ein ruhigerer Zyklus, der winterlichen Ruhezeit der Natur entsprechend. Die langen Abende wurden zu Arbeit und Geselligkeit genutzt. Nach der Stallarbeit und dem Nachtessen fanden sich die Hausbewohner, dazu oft Nachbarn und Bekannte, zu kleineren Arbeiten in der warmen Stube zusammen. Männer und Burschen reparierten Gerätschaften, flochten Strohbänder, putzten Weidenzweige und flochten damit Körbe, banden Besen, haspelten das Garn und gedachten Sankt Martin.
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