Am Palmsonntag (1. April) startet in der Evang. Martinskirche um 18 Uhr das diesjährige Projekt
mit einem Gottesdienst. Bis Pfingsten (28. Mai) steht die Martinskirche mit ihren vielen Möglichkeiten allen interessierten Jugendlichen zur Verfügung. Der große Kirchenraum mit Innengerüst, Licht- und Soundanlage bietet viele Möglichkeiten zur Verwirklichung großer und kleiner Ideen.

Die Devise sämtlicher Jugendkirchen in Deutschland lautet: Jugendkirche ist der Ort, an dem Jugendliche ihre Kultur, ihre Themen und ihre Kreativität mit den Inhalten von Kirche in einen Dialog bringen können.
Das hat oftmals den Charakter einer Werkstatt oder eines Ateliers und es wirkt manchmal so, als würden Fremdkörper aufeinander treffen und auch wenn es zunehmend Veränderungen auf allen Ebenen gibt - Jugendkirche wächst und entwickelt ihre Qualitäten in der Jugend- und Kulturarbeit, und weit darüber hinaus.
Wichtig und anregend für dieses Projekt ist sicherlich auch die Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung (
MukuBi), einer Fachabteilung im Evang. Jugendwerk in Württemberg (
ejw), die viele Überzeugungen mit anderen theoretischen und praktischen Positionen ästhetischer Bildung und der Verbindung von Kunst und Leben teilt.
Man kann gespannt sein, was in der Jugendkirche alles entsteht, wenn dort in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern mit digitalen Bildern experimentiert wird, wenn die Theatergruppe mit Kreuzen spielt, wenn Technoklänge oder andere Musik aus der Jugendkultur dort ertönt ...
Playing Arts eben.
Der Name steht für einen Zusammenhang von Spiel und Spielen (Playing) und Kunst (Art) - Playing Arts ist das Spiel der Kunst und die Kunst des Spiel. Playing Arts ermöglicht, dass interessierte Menschen ihre ästhetischen Gestaltungen umsetzen ohne sich sofort an hohen Kunstansprüchen zu messen.
Jugendkultur im Kirchenraum - dass dieser offene kreative Prozess interessant wird, dafür steht das
Jugendkirchenteam. Neben Jugendpfarrerin Petra Dais sind Jugendreferent Tobias Maier (ejs), Sylvia Ziegler (Sekretariat Jugendpfarramt) und das Architektenduo "Kirchentrojaner" Martin Blumenroth und Gerald Klahr, vor Ort.

"Wir initiieren Prozesse und begleiten sie. Wir beraten gerne alle Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Ideen und wir freuen uns auf alle, die einfach mal vorbei schauen, die mitmachen und mitfeiern oder selbst Ideen umsetzen wollen", so Jugendpfarrerin Petra Dais, "der offene Prozess hat schon begonnen".
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