
Mit einem Schuss aus einer Konfettikanone beendete Sebastian Fleischmann seine Begrüssungsansprache im Geburtstagsgottesdienst für die Jugendkirche »marie« (
siehe auch → marie wird 2 Jahre). Das bunte Papier rieselte über die 120 Gottesdienstbesucher, die zur Feier des Tages an einer langen Geburtstagstafel Platz genommen hatten. Seine einführenden Worte hatte Sebastian Fleischmann als Jugendkirchenvorsteher und damit als einer der Elternteile der Kirche in einem Brief an das Geburtstagskind formuliert.
Das bunte Papier rieselte über die 120 Gottesdienstbesucher, die zur Feier des Tages an einer langen Geburtstagstafel Platz genommen hatten. Seine einführenden Worte hatte Sebastian Fleischmann als Jugendkirchenvorsteher und damit als einer der Elternteile der Kirche in einem Brief an das Geburtstagskind formuliert. Er wies auf die jetzt schon sehr ausgeprägten Fähigkeiten der jungen Kirche hin: Sie bringe Menschen zusammen, lasse Gemeinschaft entstehen und fördere den Glauben und das Gebet in einer Zeit, in der zu leben für Jugendliche oft nicht einfach ist.
Es folgte ein mit fröhlichen und nachdenklichen Worten und Aktionen prall gefüllter Gottesdienst. Jeder Gottesdienstbesucher bekam als Geschenk eine Kerze. Darauf stand der vieldeutige Spruch "Wenn’s mal dunkel wird: "marie". Die Kerze war gleichzeitig eine Erinnerung an die Taufe der Jugendkirche vor zwei Jahren und Vergewisserung eines jeden Gottesdienstbesuchers an seine eigene Taufe.

Noch vor dem Ende der Veranstaltung erschienen zwei Reinigungsfrauen, wunderbar in Szene gesetzt von Markus Schweiss und Christian Krause. Sie resümierten, was auch nach einem Fest von der Jugendkirche überbliebe, nämlich "die Liebe und ein gutes Gefühl in der Herzgegend."
Als ein Pate der Jugendkirche war der Bürgermeister der Stadt Einbeck, Ulrich Minkner, anwesend, er überbrachte die besten Wünsche. Er lobte die Jugendkirche für ihr Engagement und gestand ihr als heranwachsendes Wesen zu, auch mal unbequem sein zu dürfen und Eltern und Paten zu fordern. Diesen Forderungen komme die Stadt, so Minkner, gern nach. Damit verwies der Bürgermeister auf die Spendenaktion "Nehmen Sie Platz in der Jugendkirche", bei der mit einer Unterstützung von 50 Euro ein Stuhl für die Jugendkirche zu erwerben sei. Der Spender kann sich einen der durchnummerierten Stühle aussuchen. Diesen Stuhl ziert dann ein Schild mit dem Namen des jeweiligen Geldgebers. Ulrich Minkner selbst hat sich den Stuhl mit der Nummer eins gesichert.
Der Superintendent des Kirchenkreises Leine-Solling, Heinz Behrends, der im Rahmen seines 60. Geburtstages unter anderem für die Jugendkirche "marie" gesammelt hat, hat sich als weiterer Pate ebenfalls einen ständigen Sitzplatz gesichert. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgten mit viel Souveränität und Intensität Daniel Schubert (Gitarre) und Markus Schweiss (Gesang). Moderiert wurde der gesamte Abend von Kreisjugenddiakon Holger von Oesen, der die Veranstaltung gemeinsam mit dem Jugendkirchenvorstand vorbereitete.