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Geschrieben von pierre roh
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Mittwoch, 23. April 2008 |
Alle 7 Gemeinden des Gestaltungsraums haben sich gemeinsam der Jugendarbeit als Leuchtturmprojekt verschrieben. Zielgruppe sind vor allem die Jugendlichen nach der Konfirmation. Für diese Zielgruppe soll eine Jugendkirche entstehen. Mit der JuKi sollen die Stimmen der Jugendlichen Raum bekommen. Sie sollen in ihrer Sprache, Musik und anderen Ausdrucksformen in der Jugendkirche einen Anknüpfungspunkt finden können. Kennzeichen von Kirche ist in jedem Fall aber die Bildung von Gemeinschaft mit Gott und untereinander (Koinonia) durch das Teilen von Leben (Diakonie) und Glauben (Martyria) sowie in der Feier dieser Gemeinschaft (Liturgia).
Jugendliche brauchen einen Ort, an dem sie sich angenommen fühlen, sich ausprobieren können im Glauben und Leben und an dem sie Verantwortung übernehmen können. Dieser Aufgabe wollen sich die Gemeinden des GR2 stellen. Jugendkirche im Gestaltungsraum Der Gestaltungsraum umfasst 8 Kirchen in 7 Gemeinden. Insgesamt leben hier ca. 25.000 Gemeindeglieder. Es ist ein räumlich stark ausgedehnter Gestaltungsraum, der z.B. mit St. Andreas in Schlutup und mit St. Stephanus auch Gemeinden umfasst, die durch weite Waldgebiete oder die Travemünder Allee getrennt sind. Diesen Gegebenheiten muss in der gemeinsamen Arbeit Rechnung getragen werden. Den Gemeinden St. Gertrud, St. Philippus, St. Thomas und Auferstehung ist hier ein Leuchtturm Jugendkirche gemeinsam. Daher haben sich die vier näher zusammen liegenden Gemeinden zusammengetan, um in enger Kooperation in der Auferstehungskirche an der Arnimstrasse einen gemeinsamen Ort für die Jugendarbeit zu entwickeln. In dieser Kirche soll der für diese Gemeinden zentrale Anlaufpunkt für Jugendliche sein. Dort sollen neben den sonntäglichen Gemeindegottesdiensten regelmässige Jugendgottesdienste stattfinden, zu Zeiten, die den Jugendlichen entsprechen.
Dafür soll eine Team aufgebaut werden, das die Gottesdienste attraktiv und zeitgemäss gestaltet. Zur räumlichen Ausstattung der Kirche sollen auch ein angemessenes Lichtkonzept, eine andere Bestuhlung und eine vernünftige Lautsprecheranlage gehören, so dass die Gottesdienste einen stimmigen Rahmen erhalten. JuKi ist Kirche. Deswegen muss eine zukünftige Jugendkirche auch als Kirche aussen wie innen erkennbar sein. Kein Gemeindehaus, Partykeller oder Multifunktionsraum, sondern ein Gebäude mit Ausstrahlung. Darüber hinaus sollte die Räumlichkeit jedoch vielfältig nutzbar sein.
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