
"Der Christival-Countdown ist eingeläutet. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf und freuen uns auf das eigentliche Festival dann in Bremen", resümierte ChristivalGeschäftsführer Heiko Linke am Sonntag. Vom Techniker bis zum Nachtwächter, vom Parkeinweiser bis zum Bühnenbauern, von der Hilfe bei der Essensausgabe bis hin zur inhaltlichen Mitarbeiter im Programm, bei der Seelsorge oder den Bibelarbeiten beim Festival - das Christival hatte gerufen und sie waren aus dem gesamten Bundesgebiet angereist.
Von Dresden bis Düsseldorf, von Hamburg bis München kamen die Teilnehmer, einige auch aus Jugendkirchen, die alle ehrenamtlich beim Christival für den guten organisatorischen Ablauf sorgen werden. Unter den Stichworten "Jesus beruft", "Jesus befähigt" und "Jesus bewegt" standen die inhaltlichen Impulse derSchulungsveranstaltungen.
Dabei wies der Tübinger Theologie-Professor HansJoachim Eckstein in seiner Bibelarbeit am Samstagmorgen darauf hin, dass Christsein dort am glaubwürdigsten ist, wo es ohne Krampf gelebt wird. Eckstein: "Je mehr ich versuchte, für Gott aus eigener Kraft etwas zu tun, umso verkrampfter und unglaubwürdiger wurde es." Der erfolgreiche Buchautor wies die Mitarbeiter auf die "besonderen Momente hin, wo der Himmel die Erde berührt, d.h. Gott mitten ins Leben kommt und das Denken verändert."
"Neben Workshops und Seminaren waren es vor allem die Plenumsveranstaltungen, die für eine grosse Einheit der Teilnehmer sorgten. Viele haben uns anschliessend gesagt, dass sie durch den Mitarbeiterkongress stark motiviert sind, beim Christival ihre verschiedenen Aufgaben gut zu machen. Und es waren ja noch lange nicht alle Mitarbeiter dabei, die wir fürs Christival brauchen", meinte Linke.
Im Internet können Interessierte sich noch melden. Am Samstagabend gab es eine Überraschung für die Teilnehmer: Für sie wurde der rote Teppich ausgerollt und ein festliches Buffet gestaltet. Dabei schlüpften die Mitglieder des Erweiterten Vorstands und die Arbeitskreisleiter des Christivals in die Rolle der Diener und sorgten für die Bedienung mit Getränken und gutem Essen. "Das war mal etwas völlig Neues. Die sonst auf der Bühne stehen oder hinter den Kulissen die Fäden ziehen, wurden selbst zum Vorbild für Mitarbeiter", so die einhellige Meinung der Kongressteilnehmer des Mitarbeiterschulungskongresses.
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