
Das ist einer der Gründe, warum die Jugendkirche bewusst als offener Prozess gestaltet wird. Die Devise sämtlicher Jugendkirchen in Deutschland lautet: Jugendkirche ist der Ort, wo Jugendliche ihre Kultur, ihre Themen und ihre Kreativität mit den Inhalten von Kirche in einen Dialog bringen können. Das hat oftmals den Charakter einer Werkstatt oder eines Ateliers und es wirkt manchmal so, als würden Fremdkörper aufeinander treffen. Daraus ergibt sich konsequenterweise, dass sich auch die Jugendkirche den unterschiedlichsten Herausforderungen stellen muss und dass sie ihren Platz innerhalb der Kirche einzunehmen bereit ist.
Das bedeutet, dass sie den dauernd anhaltenden Dialog zur Kirche benötigt, der zwangsläufig zur Auseinandersetzung und Kommunikation mit anderen Altersklassen, Kulturen, Meinungen und Formen führen muss - denn nur dadurch entwickelt sich Jugendkirche weiter. Zugleich wird auf diesem Weg die Kirche durch Impulse aus der Jugendkirche zu Veränderungen angeregt und motiviert.
Um die Jugendkirche Stuttgart für das nächste Jahr zu planen, werden alle, die sich in diesen Gestaltungsprozess miteinbringen wollen, am
23.Oktober 2007 um 19.30 Uhr in die Fritz Elsas Strasse 44 zu einem sogenannten "Vernetzungstreffen zur Jugendkirche Stuttgart 2008" eingeladen.
Es sind alle herzlich willkommen, die
- eigene Ideen ins Programm einbringen und verwirklichen wollen
- einfach Lust haben, mitzuarbeiten
- einfach mal die Jugendkirche und die Leute kennenlernen wollen.
Ihr solltet euch kurz im Jugendpfarramt anmelden (Tel: 18771-71), damit der Abend besser vorbereitet werden kann.
Jugendgottesdienste im Herbst/WinterAuch in diesem Jahr gibt es wieder die Jugendgottesdienstreihe im Herbst/ Winter, mittwochs um 17 Uhr. Eingeladen sind v.a. Konfigruppen aus ganz Stuttgart und natürlich alle weiteren Interessierten.
Mittwoch, 21.November 17 Uhr (Buss- und Bettag)"Wer früher stirbt, ist länger tot! - Ein Gottesdienst zum Thema Tod und Leben."Wer wird sich eigentlich noch an mich erinnern? Wird mein Name nicht bald vergessen sein? Und was dann? - Der Gottesdienst stellt die biblische Verheissung in den Mittelpunkt: "Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind!" (Luk.10,20) Szenische und spielerische Umsetzungen dieses Leitmotivs laden die Konfirmandinnen und Konfirmanden dazu sein, sich persönlich damit auseinanderzusetzen. Deshalb ist die Teilnehmendenzahl begrenzt auf ca. 100 Jugendliche
Team: Georg Amann, Martin Hinderer, Ralph Lang, Monika Renninger
Mittwoch, 12. Dezember 17 UhrFilmgottesdienstvorbereitet von Rolf Ahlrichs, Karl Eugen Fischer, Petra Dais und Konfis aus Obertürkheim, Stuttgart-West (Paulusgemeinde) und Stuttgart-Weilimdorf