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Ökumenische Jugendkirche in St. Gallen? |
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Geschrieben von pierre roh
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Montag, 17. September 2007 |
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Jugendkirche heisst die kirchliche Antwort auf die Abwendung der jungen Generation von der Kirche, schreibt das "St. Galler Tagblatt". Nun gibt es auch in St. Gallen intensive Bestrebungen, eine Jugendkirche auf die Beine zu stellen.
Katholische und evangelische Jugendseelsorger haben ein Konzept-Papier erarbeitet, das derzeit Kirchgemeinden und Seelsorgern zur Vernehmlassung vorgelegt wird. Allein das Wort 'Vernehmlasssung' zeigt allerdings, warum es allein bei der Kommunikation zwischen Kirche und Jugendlichen hapert.
Die St. Galler Projektgruppe sichert sich demnach entsprechend ab: Erst wenn Gemeinden und Kirchenleitungen ein Grundsatz-Ja geben, soll ein Kosten- und Zeitrahmen vorgelegt werden. Im Konzept finden sich die Anforderungen, die eine Jugendkirche in St. Gallen erfüllen muss.
Beispielsweise sollte der Raum eine christliche Identität ausstrahlen, trotzdem aber über Bühne, Licht- und Tonanlagen für verschiedene Anlässe verfügen. Ausserdem sollen die jungen Menschen bis zu 30 Jahren ihre Ideen einbringen und die Jugendkirche mitgestalten können.
Die Pastorale Arbeitsstelle unterstützt im Sinne der Citykirche auch das Projekt einer ökumenischen Jugendkirche in St. Gallen, da gerade im Bereich der jungen Menschen und ihren Lebenswelten und -räumen von kirchlicher Seite Lücken bestehen.
St. Galler Kirche fördert populäre Kirchenmusik und Jugendkirche
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen hat grünes Licht für zwei Unternehmungen im Bereich Gottesdienst, Musik und Gemeindeaufbau gegeben.
Die Kirchenvorsteherschaft von Berneck-Au-Heerbrugg möchte bis Ende Juli 2008 herausfinden, auf welche Art populäre Musik in Gottesdienst und Gemeindeleben noch stärker wirksam werden und regionale Ausstrahlungskraft entfalten kann. Sie hat mit dem Musikakademie-Absolventen Andreas Korsch für dieses Vorprojekt ein zeitlich begrenztes Teilzeitpensum vereinbart.
Vielfältige Kontaktarbeit soll zu einer zur Gemeinde passenden Auswahl aus der Vielfalt von möglicher Band- und Vokalarbeit führen. Korsch wird in Absprache mit den Nachbargemeinden über die Grenzen der Kirchgemeinde hinaus in der ganzen Region Mitarbeitende rekrutieren sowie Proben, Gottesdienstbeiträge und andere Engagements in die Wege leiten.
Verläuft die Konzeptphase erfolgreich, wird Andreas Korsch ab 1. August 2008 im Rahmen eines dreijährigen, von der Kantonalkirche finanzierten Innovationsprojektes definitiv für die Kirchgemeinde tätig werden. An die Kosten der Planungsphase richtet der Kirchenrat einen einmaligen Startbeitrag von maximal 15‘000 Franken aus; die lokalen operativen Kosten gehen zu Lasten der Kirchgemeinde.
Lebendige Gottesdienste
Unterstützung durch fachliche Begleitung und kantonalkirchliche Finanzierung erfahren auch die evangelischen Kirchgemeinden Rorschach, Altstätten und Buchs. Ihre drei Projekte zum Thema Gemeindeaufbau durch lebendige Gottesdienste sind personell untereinander und mit den kantonalkirchlichen Arbeitsstellen Pastorales und Populäre Musik verbunden.
In der konkreten Umsetzung passen sie sich den unterschiedlichen Bedürfnissen der Gemeinden an. Projektzeitraum ist August 2008 bis Juli 2011. Als Mitarbeiter wurde der sozialdiakonische Mitarbeiter Michael Giger bestimmt. Auch diesem Unternehmen geht vom 1. Januar bis 31. Juli 2008 eine Planungsphase mit reduziertem Stellenpensum voran, wofür der Kirchenrat ebenfalls einen Beitrag von 15‘000 Franken genehmigte. Zu diesem Thema siehe auch:
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