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Jugendkirche: "Ehrenamt ist nicht billig - sondern MehrWERT" |
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Geschrieben von pierre roh
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Freitag, 7. September 2007 |
 "Die gewachsene Anzahl der Menschen in Deutschland, die sich freiwillig engagieren, zeigt, dass das Gefühl, durch ehrenamtliches Engagement etwas bewegen, mitgestalten und verändern zu können eine immer grössere Rolle spielt. Denn mehr gemeinsames Tun für das Gemeinwohl vergrössert das soziale Kapital unserer Gesellschaft," betont Dr. Hans Fleisch anlässlich der Eröffnung der Plakatkampagne für bürgerschaftliches Engagement. Und kaum eine Jugendkirche käme ohne die freiwillige Mithilfe ihrer Mitglieder aus. Da zeigt sich: ... gewisse Anreize oder ein würdiges Dankeschön sorgt auch für Nachwuchs und weiteres Engagement. JuKi: "Ehrenamt ist nicht billig - sondern MehrWERT".
Vom 14. bis zum 23. September werden unter dem Motto "Engagement macht stark!" rund 600 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet zum bürgerschaftlichen Engagement präsentiert. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) organisiert zum dritten Mal die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Am 14. September eröffnet Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in Berlin die Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007. Die Auftaktveranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Kinderhilfsorganisation "Children for a better world" statt. In Anwesenheit der Preisträger werden die "Jugend Hilft!" Siegerprojekte 2007 ausgezeichnet. Als Laudatoren konnten u.a. Florian Henckel von Donnersmarck, Florian Langenscheidt, Erkan und Stefan, Jan Josef Liefers und Giovanni di Lorenzo gewonnen werden. Ob im Fussballclub, der Kindertagesstätte, der Jugendkirche oder der Gemeinde, dem Tierheim oder in der Seniorenfreizeitstätte: "Das Engagement hat viele Gesichter" sagte Bundespräsident Horst Köhler anlässlich seiner Rede zur Auftaktveranstaltung der Aktionswoche 2006. "Es leistet einen Beitrag zur Förderung der Solidarität und des Gemeinsinns." Weiter betonte Köhler die Wichtigkeit des bürgerschaftlichen Engagements für eine lebendige Gesellschaft: "Engagement ist nicht selbstlos, sondern im wahrsten Sinne des Wortes selbstbewusst." Nach den vorliegenden Ergebnissen des zweiten Freiwilligensurveys engagieren sich mehr als 23 Millionen Menschen ehrenamtlich. Das sind 36 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Da dieses vielfältige und wichtige Engagement oft fernab der öffentlichen Wahrnehmung stattfindet, ist es das Ziel der Aktionswoche, das freiwillige Engagement zu würdigen, sichtbar zu machen und für die aktive Mitgestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders zu werben.  Im Vorfeld der Aktionswoche startete im Berliner Hauptbahnhof bereits die bundesweite Plakatkampagne, um für die Veranstaltungen zu werben. Dr. Hans Fleisch, Bundesbeauftragter Zivilengagement, präsentierte die ersten Motive zur bundesweiten Kampagne; begleitet wurde er von Prof. Thomas Olk, Vorsitzender des Sprecherrats des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement. In allen Landeshauptstädten werden an zentralen Orten Grossflächenplakate und City Light Poster gehängt. Zusätzlich werden die Motive auf Infoscreens in verschiedenen Bahnhöfen gezeigt. "Bürgerschaftliches Engagement in seinen unterschiedlichen Formen bereichert das demokratische Gemeinwesen. Vieles spricht dafür, dass die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für die Bewältigung von Herausforderungen wie demographischer Wandel, Bildungsreform, wirtschaftliches Wachstum, Integration von Migranten etc. künftig sogar noch zunehmen wird", betont Prof. Dr. Thomas Olk, Vorsitzender des Sprecherrats des BBE. Das BBE ist ein Netzwerk zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, das inzwischen 200 Mitgliedsorganisationen hat, zu denen auch die beiden christlichen Kirchen zählen, und in denen sich wiederum Millionen Menschen organisieren. Mehr zum Thema: Welche Jugendkirche hat ein Projekt, eine Aktion, eine Initiative? Immer mehr Initiativen, Organisationen oder örtliche Projekte nutzen den medialen Rahmen der Aktionswoche für die Präsentation ihrer Arbeit. Die steigende Anzahl der Anmeldungen für den bundesweiten Veranstaltungskalender 2007 bestätigen dies: Hatten sich im vergangenen Jahr bis Mitte Juli rund 320 Veranstaltungen für die Printversion des Veranstaltungskalenders gemeldet, so sind es 2007 fast 500 Akteure, die sich bis zum Redaktionsschluss des gedruckten Kalenders angemeldet haben. Doch wer den Redaktionsschluss für den gedruckten Kalender verpasst hat, sollte sich auf jeden Fall im digitalen Kalender anmelden. Bitte beachten Sie dabei unsere Hinweise zur Anmeldung. Hier können Sie Ihre Initiativen, Projekte, Aktionen bis zur Aktionswoche eintragen. |