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Bülacher Jugendkirche mit neuem Jugendarbeiter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von pierre roh   
Freitag, 24. August 2007

Mithat Foster ist neuer Jugendarbeiter

 
Mithat Foster ist neuer Jugendarbeiter der Reformierten Kirchgemeinde und ist als Organisator zahlreicher Projekte und Ansprechperson für viele junge Bülacher mitverantwortlich für die religiöse Erziehung  jugendlicher Christen. Er ist 29 Jahre, liebt das Klettern und seine Gitarre und will im nächsten Jahr eine Jugendband auf die Beine stellen.

 
Noch vergangene Woche war Mithat Foster im Tessin; mit 54 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Kirchgemeinde Bülach im Konflager zum Thema "Freude und Trauer". Jetzt ist er zurück und richtet sein neues Büro an der Hans-Haller-Gasse ein. Mit einem 80-Prozent-Pensum ersetzt er den bisherigen Jugendarbeiter Lukas Forrer. Zum neuen Gesicht gehört also ein ähnlich klingender Name. Den könne man sich gut merken, meint Foster. "Wie Jodie Foster oder das australische Bier", lacht er.

Das Hauptziel seiner Arbeit sei das Lernen. "Ich will den Jugendlichen ein Lernfeld für die Sozialkompetenz bieten." Zu Letzterer gehören für ihn der Umgang mit Stärken und Schwächen und gegenseitiger Respekt.

Den Rahmen dazu sollen die zahlreichen Aktivitäten liefern, die die Reformierte Kirche für junge Leute organisiert. Das Angebot reicht vom Sommerlager über das Skilager bis zum traditionellen Segelcamp in Holland.

Aber auch in Bülach selbst steht genug auf dem Programm. So zum Beispiel der "Inside"-Gottesdienst, der jugendgerechte Kirchenatmosphäre bieten soll. "Für das kommende Jahr ist dafür eigens eine Jugendband geplant", verrät Foster, der selber gerne in die Saiten der Gitarre greift.

Auch seine Leidenschaft fürs Klettern will er den jungen Bülacherinnen und Bülachern näherbringen. "Ich würde sehr gerne entsprechende Touren unter professioneller Führung anbieten können, jeweils im Sommer und im Winter", plant er.

Darüber hinaus besteht das Konzept des Jugendgottesdienstes für die Sechst- und Siebtklässler, das unter dem neuen Namen "JuKi" eine ganze Reihe von Anlässen bietet. Gerade morgen Samstag wird Foster mit der JuKi-Gruppe die Nidlenloch-Höhle im Kanton Solothurn besuchen. "Und dann sind da noch viele weitere Projekte in Zusammenarbeit mit der Oberstufe oder mit der städtischen Jugendarbeit", beendet der Jugendarbeiter die Auflistung seiner Kernaufgaben.

Aufgewachsen ist Foster in der Stadt Zürich. Parallel zu seiner Lehre als Elektromonteur hat er früher an einer Freikirche Jugendarbeit geleistet. Später hat er im Bündnerland die Ausbildung zum Sozialpädagogen absolviert. Im April 2006 hat Foster geheiratet und wollte ursprünglich in den Bergen bleiben. Schliesslich aber ist er mit seiner Gattin in deren Heimatort Winterthur gezogen.

 
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