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Jugendkirche Zürich "blickt in die Welt" |
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Geschrieben von pierre roh
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Montag, 13. August 2007 |
„Blick in die Welt“ heisst eine neue Veranstaltungsreihe, mit der Aktionen im öffentlichen Raum durchgeführt werden sollen. Damit soll auf unkonventionelle Weise der Alltagsglauben thematisiert werden. Ergänzt wird die Reihe der katholischen Juki mit Lesungen und Gottesdiensten, Events ... Nachfolgend einige Aktionen, die in nächster Zeit geplant sind.
"Spazier auf dem Greifensee und mach dir dabei Gedanken über dein persönliches Verständnis von Wundern." Mit diesem Slogan lädt die katholische Jugendkirche Zürich am kommenden Sonntag, 19. August, in die Seebadi von Egg ein. Auf 2,5 Meter langen 'Skigebilden' aus Polyester mit dazu passenden Stöcken können junge Erwachsene unter Anleitung des bekannten "Wasserläufers" Raspoutine aus Biel ihre Balance und ihr Geschick testen.
Glauben auf den Weg bringen Siehe auch: www.Mit der Jugendkirche Zürich "AUF DEM WASSER GEHEN" Angespielt wird mit dieser Aktion auf das Wunder Jesu, wie es im sechsten Kapitel des Markus-Evangelium (45-52) berichtet wird: dass Jesus auf dem Wasser ging. Dieses Wunder - wie alle Wunder von Jesus - wirkt heute oft unglaubwürdig, denn geglaubt wird nur, was überprüfbar ist. Die Jugendkirche will mit ihrer Aktion zum Nachdenken über Wunder und ihren Stellenwert im Leben des Einzelnen wie im Kontext des Glaubens anregen. Mit der Veranstaltungsreihe "Blick in die Welt", die verschiedene Aktionen, Lesungen und Gottesdienste umfasst, soll auf unkonventionelle Weise der Alltagsglauben ins Gespräch gebracht werden. Geplant ist zum Beispiel (am 13. September) eine Autorenlesung mit Ariadne von Schirach (28), Verfasserin eines viel beachteten Buches mit dem Titel "Der Tanz um die Lust", in dem sie über die "Pornographisierung" der heutigen Gesellschaft nachdenkt und zum Schluss kommt, dass das Wagnis echter Begegnung immer noch die Liebe ist. Jugendkirche auf der Strasse Siehe auch: www. Katholische Jugendkirche Zürich muss umziehenMit dem Wegzug aus St. Felix und Regula fällt ein konstitutives Element des Projekts weg: der Kirchenraum. Ein Ersatz steht bislang nicht zur Verfügung. Die Suche gestaltet sich schwierig, denn einerseits ist der Standort durch die Konstellation der Geldgeber auf die Stadt Zürich begrenzt. Andererseits sind die Ansprüche an den neuen Standort hoch - er muss besonders attraktiv beschaffen sein, damit junge Erwachsene ihn als offenen und gestaltbaren Raum erleben. |