Die Besuchszahlen hätten sich selbst in den Urlaubsmonaten oberhalb der Eine-Million-Marke eingependelt. Täglich greifen etwa 40.000 Besucher auf die EKD-Angebote zurück. Die hohen Zugriffszahlen seien eine Herausforderung, weiterhin aktiv, unterhaltsam und einladend im Internet zu informieren, so Vetter. Die EKD-Internetredaktion weist besonders darauf hin, dass es sich bei den angegebenen Zahlen um Besuche und nicht um die viel grössere Anzahl von "Hits" oder Seitenaufrufen (Page Views) handele.
EKD achtet besonders auf die Besucherzahlen
In der Internetredaktion im Kirchenamt der EKD wird besonders auf die Besucherzahlen geachtet, auch wenn andere Anbieter eher die "Hits" oder die "Page Views" veröffentlichen oder zum Vergleich anbieten. Hits sind die Anzahl der von einem Webserver abgerufenen Dateien. Jedes Logo, jeder Link oder jedes Foto auf einer aufgerufenen Seite erzeugt einen einzelnen Hit.
"Das können auf einer Internetseite ganz schön viele sein," wissen die Kollegen, die die Internetseiten der EKD bauen. Obwohl nur eine einzige Seite angefordert wird, können schon einmal bis zu 35 Hits gezählt werden. Damit sagt die Anzahl der erzeugten Hits nichts über die tatsächliche Besucherzahl aus.

Auch die Zahl der so genannten Page Views sagt nichts darüber aus, wie viele Menschen wirklich eine Internetseite besucht haben. Sie ist nur für die Redaktion spannend, weil durch sie zu erfahren ist, welche Rubriken und welche Seiten besonders häufig oder eben auch selten aufgerufen werden.
Rubriken, so ist sich das Internetteam einig, die häufig nachgefragt werden, müssen häufiger und gezielter aktualisiert werden. Für die Anzahl der "Visits" ist allein ausschlaggebend, wenn ein Besucher mit einer neuen IP-Adresse das Internetportal besucht.
Weiterhin steigende Zugriffszahlen
"Wir sind begeistert, dass unser Internetangebot weiter steigende Zugriffszahlen aufweist", erklärte EKD-Sprecher Christof Vetter. "Keiner hat damit gerechnet, dass wir die Millionengrenze schon in der Jahresmitte knacken können. Die hohen Zugriffszahlen sind für uns eine Herausforderung auch weiterhin aktiv, unterhaltsam und einladend im Internet zu informieren."
Ralf Peter Reimann, Leiter der Interarbeit der EKD, freut sich über die vielen Besucher: "Wir haben die "Eine-Million-Schallmauer" durchbrochen und EKD.DE zu dem gemacht, was es heute ist: ein Portal der deutschsprachigen Protestanten. Doch wir wollen weiterhin umfassend informieren."
Aktualität, Information und Ansprechpartner
Aktualität und Information sind die Stichworte, die das Denken in der Internetredaktion leiten. Daneben stehen Chronistenpflicht und archivarische Interessen auf dem Aufgabenzettel der "Internetler" bei der EKD. Das Internetangebot der EKD versteht sich als Portal für alle evangelischen Informationen im Netz. Unter www.EKD.DE können zudem Predigten und Vorträge von evangelischen Prominenten abgerufen sowie Beschlüsse der EKD-Synoden und Hinweise auf alle Publikationen seit den 1990er Jahren gefunden werden.
"Auf der einen Seite gibt es Internetbesucher, die Kontakt suchen, ohne kirchliche Strukturen zu kennen und die unter der Rubrik "Kirche für Einsteiger", Fragen zu Themen der Kirche und des Glaubens beantwortet bekommen. Dann gibt es welche, die eine hohe Bindung an die evangelische Kirche haben und sich durch Pressemitteilungen oder die aktuellen Nachrichten von epd und idea auf der Startseite informiert wollen. EKD.DE hat also ein breites Besucherspektrum", erzählt Reimann.
"Die Internetredaktion ist dabei auch Ansprechpartner, die über das Internet erreichbar ist und Menschen bei theologischen und kirchlichen Fragen Wege zu Antworten öffnet. Ausserdem sind wir gerade dabei, Online-Gemeinschaften aufzubauen, wo Menschen online ihren Glauben leben und sich mit anderen über ihren Glauben austauschen können", so Reimann.
"EKD.DE hat das Ziel erreicht, das evangelische Internetportal zu sein, über das der Einstieg zu anderen Angeboten möglich ist. Die EKD wird daher alles dafür tun, das Angebot weiter auszubauen, in der Hoffnung den Usern weiterhin ’Aktuelles’ zu bieten, so Hannes Schoeb, einer der Gründungsväter des Internetauftritts vor mehr als zehn Jahren.