Nicht alle Gemeinden und Pastoralverbände in der Großstadt Dortmund können auf die oben beschriebenen Tendenzen und Entwicklungen adäquat reagieren, woraus die These folgt, dass Gemeinde- und Verbandsorientierte Pastoral eine Ergänzung benötigt. An dieser Stelle wird schon deutlich, dass nicht an Stelle bestehender Angebote etwas Neues gesetzt werden soll, sondern dass das Projekt ''junge kirche dortmund'' die bestehende Jugendpastorale in der Stadt ergänzen dürfte.
Wegegemeinschaft des Glaubens
Junge Menschen suchen Begleitung in ihrem spirituellen Ausprobieren und Suchen. Das Projekt 'junge kirche dortmund' möchte hier ein personelles Angebot schaffen und eine Weggemeinschaft bilden, die Teile des Weges miteinander geht.
EmmausDie Emmaus Geschichte als roter Faden durch das Projekt. In Zeiten grosser Unsicherheiten und Umbrüche ein gemeinsamer Weg, Reden und Zuhören, Erklären und Austauschen, gemeinsames Mahl feiern, Erkennen und Verstehen. An diesen Inhalten will sich das Projekt orientieren.
Ergänzen - nicht ersetzen
Wie bereits im ersten Abschnitt beschrieben soll das Projekt die bestehenden jugendpastoralen Angebote in der Stadt ergänzen und nicht ersetzen. Die Projektleitung steht im Kontakt mit den Arbeitskreisen Jugendpastoral der vier Dortmunder Dekanate und kann daher die Situation in den vier Dekanaten in den Projektverlauf integrieren.
Herberge/HafenDas Projekt ''junge kirche dortmund'' möchte im Sinne von Herberge/Hafen jungen Menschen die Möglichkeit geben, festzumachen, aufzutanken, sich neu zu orientieren - aber sich dann auch wieder auf den Weg zu machen, weiter zu gehen und das Erlebte mitzunehmen. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Jubiläumsgottesdienst für die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg anberaumt wurde.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg unterstützt als Erziehungsverband Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. Drei Prinzipien in der Pädagogik stehen im Vordergrund, entwickelt hat sie der Gründer der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Baden-Powell.
»Paddle your own canoe« meint, dass Kinder und Jugendliche zunehmend eigenständig entscheiden und handeln können. Sie können sich - bildlich gesprochen - immer besser auf dem Fluss des Lebens zurechtfinden und ihren Weg bestimmen.
»Learning by doing« heisst, aus Erlebnissen und Erfahrungen zu lernen. Kinder und Jugendliche gewinnen Fähigkeiten und Fertigkeiten, wenn sie als Pfadfinder handeln. Sie entdecken die Welt, probieren aus und handeln. Es entsteht ein Prozess, in dem Pfadfinder die Welt mit offenen Augen sehen.
»Look at the boy / girl« bedeutet, dass sich die Arbeit der DPSG an den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientiert. Ihre Entwicklung und ihre Interessen stehen im Mittelpunkt der pfadfinderischen Erziehung.
50 Cent war gestern - heute sind 45 inZum Jubiläum der Weltpfadfinderbewegung veröffentlicht die Post eine Pfadfinderbriefmarke. Sie hat einen Wert von 45 Cent und ist bei der Post-Philatelie ab sofort erhältlich.

Die Marke erinnert an das Jubiläum »100 Jahre Pfadfinden«. In ganz Europa erscheinen zum Geburtstag der Weltpfadfinderbewegung Marken mit Motiven aus dem Leben von Pfadfinderinnen und Pfadfindern - teilweise ganze Briefmarkensätze. Die Ringverbände als Initiator der Marke lassen entsprechende Postkarten mit Ersttagsstempeln versehen. Die Karten werden unter anderem bei den Aktionstagen erhältlich sein.