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 Nun sag, wie hast du’s mit der Religion? Die Studie zu religiösen und kirchlichen Orientierungen in den Sinus-Milieus® (MDG 2005) bietet aus der Perspektive von Menschen in zehn unterschiedlichen Lebenswelten spannende Antworten auf die altbekannte Gretchenfrage. Die Ergebnisse, die auch Auskunft über den Umgang mit der Bibel, das Image der katholischen Kirche und die Wünsche an die Institution geben, halten der Kirche – auf allen ihren Ebenen und in ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern – einen Spiegel vor. Sie bringen Kommunikationsabbrüche ebenso zur Sprache wie stilistische und inhaltliche Barrieren. Letztlich zeigen sie, wie und wo es der Kirche heute (nicht) gelingt, ihren Auftrag zu erfüllen.
Der Blick in diesen Spiegel – die Beschäftigung mit der Untersuchung – dreht die Gretchenfrage um. „Nun sag, wie hast du’s mit den Hedonisten?“
lautet eine von zehn neuen Gretchenfragen, um die eine Kirche nicht herumkommt, die eine Heilsbotschaft empfangen hat, die allen auszurichten ist1. Wenn auch die vorliegende Untersuchung keine explizite Jugendstudie ist – alle Befragten waren älter als 20 Jahre – bieten ihre Anlage und die Qualität der getroffenen Aussagen durchaus Anknüpfungspunkte für die Jugendkirchen-Arbeit.2 Und zwar sowohl Bestätigungen für die gegenwärtige als auch Impulse für die künftige Praxis.
Bestätigung erfahren die Projekte, die...
... die Bedeutung der Ästhetik ernstnehmen
Sehr deutlich zeigt die Studie die elementare Bedeutung, die der Ästhetik für das alltägliche Leben zukommt. Die Art, sich zu kleiden oder das eigene Zimmer einzurichten, gibt Auskunft über den je eigenen Blick auf das Leben. Die persönlichen Überzeugungen und Wünsche zeigen sich in dem Bild, das man der Welt von sich selbst gibt. Das ist alles andere als oberflächlich. Die äußere Gestalt gibt Auskunft über den inneren Gehalt – nicht nur eines Produktes, sondern auch eines Menschen. Klare ästhetische Konturen gewährleisten auf diese Weise Orientierung in der gesellschaftlichen Pluralität. Sie stehen für Erkennbarkeit, sie bewirken, buchstäblich auf den ersten Blick, Gefühle von Zugehörigkeit oder Abgrenzung.
Lange genug strahlten Kirchen für Jugendliche vor allem letzteres aus. Es fällt zugegebenermaßen auch schwer, angesichts angestaubter Plastiklilien vor einem dunklen Monumentalgemälde, das die Enthauptung eines Märtyrers zeigt, im schwach elektrisch beleuchteten und dürftig beheizten Raum einer „für alle offenen“ Kirche den Gott des Lebens zu feiern. Ästhetische Sensibilität ist aber nicht nur bei der architektonischen Gestaltung einer Kirche gefragt. Auch die Verkündiger selbst müssen sich fragen lassen ob ihr Auftreten und nicht zuletzt ihre Sprache junge Menschen eher ansprechen oder ausschließen. Denn – so hat es Hans Hobelsberger ausgehend von der Sozialraumpädagogik formuliert – nur wer mit seinen symbolisch-ästhetischen Ausdrucksformen in einem Raum vorkommt, kann darin auch als Person vorkommen.3
... das Einheitlichkeitsdogma hinterfragen
Weil vor Gott alle gleich sind, muss auch das kirchliche Angebot für alle gleich sein. So lautet ein nicht explizit formuliertes, aber scheinbar vielerorts unhinterfragt gültiges Gesetz pastoraler Praxis: Das Dogma der Einheitlichkeit. Die „Einheitsgewänder“ verstecken am Weißen Sonntag die individuellen Modearrangements der Kommunionkinder, die Vorbereitung auf die Firmung oder Konfirmation müssen alle Jugendlichen einer Gemeinde auf die gleiche Weise absolvieren.
Der Grundgedanke ist durchaus richtig. Vor Gott sind alle gleich viel wert, egal ob Hauptschüler oder Gymnasiast, egal ob Experimentalist oder Moderner Performer. Gerade deshalb darf es aber keine vordergründige Gleichbehandlung geben. Denn eine äußerliche Einheitlichkeit vermindert nicht die bestehenden Gräben, sondern vertieft sie sogar. Letztlich gewinnen dann in der Kirche auch wieder die, die sonst auch immer gewinnen: Die Klugen und Kreativen. Den anderen bleibt – wenn überhaupt – der Protest. Die Differenzierung pastoraler Angebote nimmt ernst, dass es unterschiedliche Zugänge zu Gott und zur Kirche gibt: was einem „Postmateriellen“ eine frohe Botschaft sein mag, gilt nicht auch schon für eine „Konsum-Materialistin“. Letztlich bringt eine differenzierende Haltung zum Ausdruck, dass die Kirche verstanden hat, was schon Jesu heilende Begegnungen kennzeichnete: Das Vertrauen auf den Glauben des Einzelnen, in dem er sagte: „Dein Glaube hat Dir geholfen.“ Er selbst hätte ja allen Grund gehabt zu sagen „Mein Glaube hat euch geholfen.“ Hat er aber nicht.
Eine solche Wertschätzung des individuellen Glaubens zeigt sich in den Jugendkirchen nicht nur in der Veränderung der „Verpackung“, also des kirchlichen Designs. Sie manifestiert sich insbesondere darin, dass Jugendlichen das Evangelium zur Aneignung freigegeben wird. Christliches Leben und christlicher Glaube sind nicht nur in einem Lebensstil möglich. Aus dieser Konfrontation der Frohen Botschaft mit ihrem Leben erwachsen der Kirche auch neue Themen und Inhalte – und damit schließlich ihre Lebensrelevanz in der Gegenwart. Dass Religion nicht nur intellektuell vermittelbar ist, dass es eine Verbindung gibt zwischen Körperlichkeit und Spiritualität, dass Kirche auch Spaß machen kann, sind in diesem Sinn (Wieder)Entdeckungen im Raum der Jugendkirchen.
... Partizipation ermöglichen
Ein Christ ist kein Christ. Der alte Satz, der Irenäus von Lyon zugeschrieben wird, gilt auch in den Jugendkirchen. Von Gemeinschaft wird hier nicht nur geredet, Gemeinschaft soll erfahren und mitgestaltet werden können. Allerdings – und das ist nicht zu unterschätzen – soll dies in anderen Formen geschehen als in den vergangenen Jahrzehnten etablierten. Es gibt auch andere Wege der Teilnahme am Gottesdienst als das Notieren von Fürbitten mit ungespitzten Buntstiften. Man muss sich auch nicht für vier Jahre in ein Gremium wählen lassen, um dem eigenen Verantwortungsbewusstsein und dem eigenen kreativen Potenzial Ausdruck zu verleihen. Die alternativen Wege, welche Jugendkirchen im Blick auf liturgische und organisatorische Beteiligung erproben, sind Experimente. Eine Kirche, die sich – wie beispielsweise Tabgha in Oberhausen – als Tankstelle versteht, ist als Station auf dem Weg „adaptiver Navigation“ durchaus interessant.
… neue Orte entdecken
Die Kirche fängt in Europa nicht bei null an. Die tiefe Verwobenheit des Christentums mit Kultur und Geschichte des Kontinents ist ihr großer Reichtum – und ihre größte Herausforderung. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht sie in Deutschland in einer paradoxen Situation: Einerseits sind die Kirche und die zugehörigen Institutionen nahezu flächendeckend vertreten und gehören zu den größten Arbeitgebern im Land, andererseits nimmt ein Großteil der Bevölkerung sie im Alltag nicht wahr. Das mag durchaus auch an ihrem teilweise angestaubten Image liegen – und an manch unausrottbar erscheinendem Klischee. Insbesondere im Blick auf junge Menschen kommt aber ein weiterer Grund für die alltägliche Unsichtbarkeit der Kirche hinzu: Ihre Orte und Zeiten decken sich nicht mit denen der Jugendlichen. Wie selbstverständlich ruft man Jesu letztes Abendmahl bei einem „liturgischen Sonntagsfrühstück“ in Erinnerung. Und man wundert sich, dass trotz des vollgepackten Schriftenstandes am Ausgang der Kirche zum reichhaltigen und „für alle“ gedachten pastoralen Potpourri im Advent wieder nur die unerschütterlichen, inhaltsunabhängigen Teilnahmeprofis erscheinen.
Eine missionarische Pastoral, wie sie von verschiedenen Seiten für die Kirche in Deutschland gewünscht wird, hat vor diesem Hintergrund zwei Aufgaben: Zum einen geht es darum, Menschen zu ent-täuschen – im positiven Sinn. Das gelingt einer Institution wie der Kirche vor allem durch ihr personales Angebot. In kaum einer anderen Organisation arbeiten so viele begeisterte Ehren- und Hauptamtliche, die – schon durch ihre Art und Weise, mit Menschen umzugehen – überholte Kirchenbilder und Klischees enttäuschen. „Das hätte ich der Kirche gar nicht zugetraut“ lautet wohl eines der häufigsten Komplimente.
Zum anderen fordert eine missionarische Pastoral dazu heraus, neue Orte und Zeiten zu entdecken – also zur richtigen Zeit dort präsent zu sein, wo sich das Leben junger Menschen abspielt. Deshalb muss eine Jugendvesper nicht gleich im angesagtesten Club der Stadt stattfinden – die Flyer oder Freecards mit der Botschaft könnten aber durchaus dort platziert werden. Gerade in der Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit zeigt sich das Bemühen, bei der Verkündigung des Evangeliums von den vermeintlichen Selbstverständlichkeiten zur Verständlichkeit zu kommen. Eine missionarische Pastoral in diesem Sinn wird von vielen Jugendkirchen bereits praktiziert. Sie zeigen kirchliche Präsenz und Kommunikationsfähigkeit an Orten, an denen man sie nicht erwartet hätte.
Neben diesen für die gegenwärtige Praxis vieler Jugendkirchen ermutigenden Ergebnissen ergeben sich aus der Studie auch Impulse für die künftige Arbeit. Jugendkirchenarbeit, die sich als eine Form der Evangelisierung – also der kreativen Konfrontation von Evangelium und menschlicher Existenz (Rainer Bucher) – versteht, wird…
… die Fremden in den Blick nehmen
Dass der „Gründungsmythos“4 (Hans Hobelsberger) der Jugendkirchen, also das Ziel, vor allem junge Menschen anzusprechen, denen die Kirche bisher fern stand, überhaupt zum Mythos wurde, überrascht angesichts der zum Teil massiven ästhetischen, inhaltlichen und kommunikativen Barrieren zu Menschen mit einer nachmodernen Grundorientierung kaum. So engagieren sich (auch) in den Jugendkirchen vor allem junge Menschen aus den so genannten „B-Milieus“, also aus der „Bürgerlichen Mitte“ und dem Milieu der „Postmateriellen“. Bereits das ist alles andere als selbstverständlich. Doch wer, wenn nicht die Jugendkirchen, könnten zu Experimentierräumen für die Suche nach neuen Wegen des Kirche-Seins werden – vor allem im Hinblick auf die „Modernen Performer“, die „Experimentalisten“ und die „Hedonisten“.
Es braucht innerhalb der Kirchen neue Wege der Glaubenskommunikation. Und zwar einerseits, weil genau dafür die Kirche da ist – und andererseits, weil es außerhalb von ihr scheinbar wenig Raum zur Aneignung und Pflege einer lebensrelevanten religiösen Alltagspraxis gibt. Profilierte Ausnahmen bestätigen hier eher die Regel, die auch die aktuelle Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU) der EKD darstellt. Die Studie, die in einem Teilbereich die Verbindung von Lebensstilen, Kirchlichkeit und religiöser Praxis unter die Lupe nimmt, stellt heraus, dass zusammen mit der nachlassenden Kirchlichkeit auch die persönliche Religiosität nachlässt. Diese Distanzierung wird – so die KMU – besonders deutlich bei Menschen in modernen, vor allem in jugendlichen Lebenswelten.5
Es geht also im Blick auf die Fremden nicht allein um eine Anpassung des Designs an die Standards eines neuen Leitmilieus. Es geht vielmehr um die Frage, ob und wie die Freuden und Hoffnungen, die Trauer und Ängste junger Menschen heute in der Kirche zum Thema werden.6 Dass sie die haben, ist sicher.
... Netzwerke aufbauen
Die Kirche ist – so sagt es die katholische von sich selbst – „Zeichen und Werkzeug für die Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit.“7 Sie ist also weder nur für sich selbst, noch nur für eine kleine Gruppe da, sondern für alle Menschen. Allerdings muss nicht jeder Teil der Kirche auch alles für alle bereithalten. Auch die Jugendkirchen müssen nicht all das im Programm haben, was jugendpastoral möglich ist – vom quasiprofessionellen Eventmanagement über eine differenzierte Schulpastoral bis hin zur individuellen Schulden- und Suchtberatung. Dennoch könnten sich gerade die Jugendkirchen als Agenturen profilieren, die auf die vielfältigen und spezialisierten Angebote verweisen, die es unter dem Dach der Kirche gibt. Sie wären dann so etwas wie das Portal, das einen Einblick in die Vielfalt des kirchlichen Angebots gewährt – durchaus auch über Konfessionsgrenzen hinweg – etwa in den Bereich der Jugend- und Familienbildung, der Diakonie und Caritas, der Eine-Welt-Arbeit oder in den Bereich der Verbände und Bewegungen. Das Netzwerk Kirche – das könnte sich dadurch zeigen – hält mehr Möglichkeiten bereit, als man denkt, um sich und der Welt etwas Gutes zu tun.
… die Verschiedenheit versöhnen
Eine Herausforderung wird darüber hinaus sein, die sich aus der Differenzierung ergebenden, verschiedenen Arten des Kirche-Seins und Kirchen-Designs so zu verknüpfen, dass sie versöhnt nebeneinander bestehen und sich gegenseitig bereichern können. Wenn sich die Kirche wirklich auf Menschen in anderen Lebenswelten einlässt, dann rechnet sie selbst damit, wieder zu entdecken, dass es eben nicht nur eine richtige Art und Weise des christlichen Lebens in unserer Welt gibt. Was lange für die Ökumene zwischen den Kirchen galt, gilt auch für eine „innerkirchliche Ökumene“: Die Verschiedenheit der Erfahrungen, die Menschen mit Gott, miteinander und mit sich selbst machen, sind ein Reichtum, den es zu mehren gilt – und nicht eine Bedrängnis, die abzuwehren wäre. Auch Jugendkirchen müssen der Versuchung widerstehen, ganz in einem Stil aufzugehen. Sie sind immer neu herausgefordert, sich wie die Simultaneen8 verschiedenen Stilen und Kulturen zu öffnen und so die Vielfalt der Zugänge zu Gott und zum Leben offen zu halten. Letztlich können sie so zu Räumen werden, in denen Menschen Grenzen überschreiten – auch Milieugrenzen.
… neue Wege zu den Geschichten des Glaubens erschließen
Zwei der spannendsten Fragen in der „Sinus-Studie“ sind die Fragen nach der Bedeutung der Bibel und ihrer persönlichen Nutzung. Die Antworten sind erstaunlich – in allen Milieus. Und es ist fast schon verwunderlich, dass die Diskussion über die Studie auf die dort dokumentierte Distanz zur Heiligen Schrift noch gar nicht eingegangen ist. Zwar zeigt die Studie, dass es um die Versorgung mit dem Buch der Bücher in Deutschland scheinbar gut bestellt ist – ein Großteil der Befragten hatte eine Bibel im Haus. Auch einige der klassischen Geschichten waren wenigstens ungefähr bekannt. Die prägnanten Kommentare machen jedoch mehr als deutlich, dass das, was in der Bibel steht, nur noch für sehr wenige Menschen eine Inspiration für das persönliche Leben bereithält.
Bei der Suche nach Wegen, wie der existenzielle Zugang zu den großen Geschichten unseres Glaubens gelingen kann, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Gerade die Verkündigerinnen und Verkündiger können da sicher noch mehr wagen. Es geht dabei weniger darum, historisch-kritische Populärexegese zu betreiben, als vielmehr, die Kunst des Über-Setzens neu zu lernen. Sie verlangt neben einem klaren Blick für den Hintergrund der Geschichten, die Fähigkeit heute wahrzunehmen, wo sich die darin gespeicherte Lebens- und Glaubensweisheit findet: In welchem Film, in welchem Spiel, in welchem Werbeslogan, in welchem Lied kann man sie entdecken?
Die Studie zu religiösen und kirchlichen Orientierungen in den Sinus-Milieus® ist eine Beschreibung unserer Gegenwart. Nicht weniger – und nicht mehr. Das Schöne an ihr ist, dass sie keine eindeutigen Interpretationen vorschreibt und keine Lösungen diktiert. Die muss die Kirche in kritischer Auseinandersetzung mit den Ergebnissen wie dem Evangelium nun selbst erproben – auf allen Ebenen und in ihren unterschiedlichen Bereichen. Auch in den Jugendkirchen. Fruchtbar wird das vor allem dann sein, wenn ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht länger vermeintliche Selbstverständlichkeiten kultivieren (müssen), sondern entdecken (dürfen), was Ihnen Spaß macht. Dann werden sie das kreative Potenzial entfalten, das die Kirche braucht, um das Evangelium heute zu leben.
1 Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes 1.
2 Weitere Impulse verspricht eine explizite Jugendstudie, die das Heidelberger Institut Sinus Sociovision im Auftrag von BDKJ und Misereor erstellt. Sie soll die Einstellungen zu und die Wünsche an Religion und Kirche unter den sieben bis 27-Jähirgen erheben, wobei ein Schwerpunkt auf Fragen nach dem gesellschafts- und entwicklungspolitischen Engagement liegt. Die Ergebnisse sollen im Mai 2007 vorliegen.
3 Vgl. Hans Hobelsberger, Ergänzung, nicht Ersatz. Jugendkirchen tasten sich auf Neuland vor, in: HK 59 (11/2005), 560-563, hier 561.
4 Vgl. ebd.
5 Vgl. Wolfgang Huber / Johannes Friedrich / Peter Steinacker (Hgg.), Kirche in der Vielfalt der Lebensbezüge. Die vierte EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, Gütersloh 2006, insbesondere 203-245.
6 Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes 1.
7 Vgl. Zweites Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die Kirche Lumen gentium 1.
8 Simultaneen oder Simultankirchen sind Kirchen, die von mehreren christlichen Kirchen gemeinsam genutzt werden. In Deutschland sind das beispielsweise der Altenberger Dom, die Kirche in Otterberg (Pfalz) oder der St. Petri Dom in Bautzen.
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