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Projekt Jugendkirche in Oldenburg ist gestartet |
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Geschrieben von Katja Modersitzki
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Dienstag, 17. Januar 2006 |
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 Der erste Jugendgottesdienst wurde bereits mit 132 Besucherlinnen und Besuchern gefeiert. Es war ein schöner, sehr lauter aber auch stimmungsvoller Gottesdienst. Am kommenden Sonntag findet der zweite Gottesdienst statt. Die Spannung ist jedes Mal sehr groß, wie es werden wird und wie der Gottesdienst bei den Jugendlichen ankommt. Die Erwachsenen sind natürlich sehr gespannt wie es so läuft und was so passiert, noch haben wir aber nicht alle wichtigen Leute zu den Gottesdiensten eingeladen. Natürlich ist es auch schwierig, weil wir eigentlich nur 30 % meiner Stelle für die Arbeitskoordination haben. - Aber wir arbeiten an einer besser Ausstattung mit großer Zuversicht.
hier noch ein Artikel zum 1. Gottesdienst, erschienen in der Evangelischen Zeitung:
Der 1. Jugendgottesdienst in Oldenburg ein voller Erfolg Über 130 Jugendliche feiern den 1.Advent in der Garnisonkirche. Die Garnisonkirche am 1. Advent ist in schummriges Licht getaucht, im Altarraum hat sich die Band „Schall und Rauch“ aus Ofenerdiek aufgebaut und empfängt die ankommenden Jugendlichen mit christlicher Rockmusik. Mit ungewöhnlichen Tönen zu einer ungewöhnlichen Zeit folgten aber 130 Jugendliche der Einladung einen eigenen Gottesdienst zu feiern. Das Projekt „Jugendkirche Oldenburg“ möchte Jugendlichen ermöglichen einen liturgischen Raum zu finden, in dem sie ihrer Sprache, mit ihren Liedern und ihren Themen Gottesdienst feiern können. Der vom jugendlichen Vorbereitungskreis gewählte Titel „Weihnachten wird abgeschafft“ hat provoziert und neugierig gemacht. Die Inszenierung einer Geschichte von Marie- Luise Kaschnitz, wie Weihnachten wohl im Jahre 2030 gefeiert wird, bildet den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Darin werden einige absurde Advents- und Weihnachtsbäuche gespiegelt und geben den Zuhörern auf amüsante Weise die Möglichkeit über das eigene Verhalten zu lachen. Bestimmt wird der Gottesdienst von einer lockeren jugendgemäßen Sprache, von der sich die Besucherinnen und Besucher angesprochen fühlen. Die Musik trägt einen großen Anteil daran, Jugendliche springen von den Bänken auf und tanzen und singen mit, die etwas Schüchternen bleiben sitzen wippen aber erkennbar zum Takt mit. Die Gemeinschaft mit den anderen Jugendlichen beschränkt sich nicht nur auf den Gottesdienst, sondern nach dem Abschluss werden alle zum Verweilen, Essen und Trinken und zum Austausch über das Erlebte eingeladen. Viele nutzen dieses Angebot und nehmen es dankbar an. Daneben gibt es die Möglichkeit in einem Fragebogen den Gottesdienst zu bewerten, Verbesserungen vorzuschlagen und kreative Ideen zu entwickeln. Aus dem Rücklauf kann die Arbeitsgruppe „Jugendkirche“, bestehend aus Pfarrerinnen und Pfarrern, Diakoninnen und Diakonen und Vikaren erkennen, dass sie mit ihrer Idee richtig lagen. Der nächste Gottesdienst ist für den 22.Januar, um 17.00 Uhr von und für Jugendliche geplant.
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