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Jugendkirche lebt - Jugend ist Zukunft |
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Geschrieben von pierre roh
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Mittwoch, 21. Juli 2010 |
 weiteren Kürzungen der katholischen Kirche im Bereich der Jugendarbeit warnt der Bundesverband der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG). Die drastischen Sparmaßnahmen in einigen Diözesen würden die Angebote der Jugendverbände und das ehrenamtliche Engagement vieler junger Menschen für die Kirche gefährden, befürchtet die KjG. Gerade auch die Jugendkirchen spüren diese Entwicklung.
„Wir beobachten mit Sorge und Unverständnis, dass in vielen Bistümern besonders die Jugend und die Jugendverbandsarbeit von Einsparungen betroffen sind“, erklärt Lisa Eisenbarth, Bundesgeschäftsführerin der KjG. Durch Sparmaßnahmen, wie sie aktuell etwa für das Bistum Trier geplant sind, sieht die KjG-Bundesleiterin nicht nur die Arbeit der vielen KjG-Gruppen vor Ort bedroht. „Mit diesem Kurs beraubt sich die Kirche der grossen Chance, direkt mit der Jugend ins Gespräch zu kommen. Doch ohne den lebendigen Kontakt zur Jugend gefährdet sie ihre Zukunft.“
Angesichts des Strukturwandels in vielen Bistümern hin zu grossen Seelsorgeeinheiten sei dies eine kurzsichtige Strategie: „Gerade die KjG-Gruppen vor Ort sind es, mit denen Kirche die Jugend noch erreicht. Und sie leisten ihre ehrenamtliche Arbeit auch dort, wo der kirchliche Dienst sich infolge der Sparmaßnahmen immer mehr zurückzieht.“ Als Verband in der Gemeinde habe sich die KjG seit vielen Jahren als verlässliche Ansprechpartnerin für viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erwiesen, deren Angebote weithin gefragt sind.
Getragen wird die KjG durch die ehrenamtliche Arbeit Tausender junger Menschen. „Ihr Engagement für die katholische Jugendarbeit verdient nicht nur Wertschätzung und Anerkennung, sondern benötigt darüber hinaus Unterstützung durch die Kirche in Form von Personal und Ressourcen. Die jungen Frauen und Männer, die sich in hohem Maße für die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit einsetzen, brauchen verlässliche Rahmenbedingungen. Hier darf sich die katholische Kirche nicht ihrer Verantwortung entziehen“, fordert Lisa Eisenbarth im Namen der KjG.
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