|
Jugendkirche weist auf EKD-Faltblatt hin |
|
|
|
|
Geschrieben von pierre roh
|
|
Donnerstag, 27. Mai 2010 |
Der Anteil der Kirchenmitglieder an der Bevölkerung Deutschlands schrumpft. Das geht aus den am 26. Mai veröffentlichten Statistik-Faltblättern des EKD-Kirchenamts in Hannover hervor. Danach gehören von den 82 Millionen Einwohnern Deutschlands 51,5 Millionen einer Kirche an; das sind 62,8 Prozent der Bevölkerung (Stand 31.12. 2008). Aus dem neuen EKD-Faltblatt "Kinder und Jugendliche" geht u.a. hervor, dass sich in knapp 55.000 Gruppen zirka 600.000 Kinder und Jugendliche in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit engagiert und weitere 1,2 Millionen an fast 40.000 Veranstaltungen teilgenommen haben.
Aus dem EKD-Faltblatt "Kinder und Jugendliche" geht hervor, dass im Jahr 2008 auf 100 Geburten 27 evangelische Kindstaufen kamen. Das entspricht im EKD-Durchschnitt ungefähr dem Anteil der evangelischen Kinder an den unter Fünfzehnjährigen in der Bevölkerung (27,6 %). Die auffälligen Unterschiede der Taufquote zwischen den Landeskirchen, die eine Bandbreite von 13,1 Prozent in Anhalt bis zu 70 Prozent in Schaumburg-Lippe abdecken, sind vor allem auf den jeweiligen Anteil der Evangelischen an der Bevölkerung, aber auch auf eine unterschiedliche Taufbereitschaft in Abhängigkeit von der christlichen Sozialisation des sozialen Umfeldes zurückzuführen. Zusätzlich wirkt sich im Osten ausserdem die ungünstigere Altersstruktur der Evangelischen aus, die dazu führt, dass hier weniger Kinder in evangelischen Haushalten geboren werden als in der übrigen Bevölkerung. Des Weiteren zeigt das Faltblatt, dass sich in knapp 55.000 Gruppen zirka 600.000 Kinder und Jugendliche in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit engagiert und weitere 1,2 Millionen an fast 40.000 Veranstaltungen teilgenommen haben. Download als PDF-Datei: Statistik "Kinder und Jugendliche" |