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Abschied von der Jugendkirche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Klara Blick   
Dienstag, 27. April 2010
Jugendkirche Bromskirche verabschiedet wertvollen Mitarbeiter"Der Abschied von einer langen und wich­tigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreu­lich", sagte schon der deut­sche Dichter Fried­rich von Schiller. Das aber nicht nur der Abschied von einer Aufgabe schwer wiegt, sondern auch der von lieb­ge­wonnen Menschen, zeigte sich in der St. Martins­kirche in Broms­kir­chen überaus deut­lich. Die Idee einen Teenkreis und den Jungscharsport ins Leben zu rufen und seit kurzem die Jugendkirche an jedem Sonntag Nachmittag für Jugendliche anzubieten, stammen von Schoenwiese.
 
Als Geschenk zum Abschied überreichte der Kirchenvorstand einen Büchergutschein für das neue Studium in Kaiserslautern. Siglinde Schneider aus Hesborn, die erste Vorsitzende des Kirchenvorstandes, betonte, dass Sebastian den Kindern in dieser Zeit, wohl das wertvollste geschenkt habe, was ein Mensch überhaupt geben kann ? Lebenszeit.

Seit über sechs Jahren war der 26-jährige gebürtige Biedenkopfer neben seinem Studium, in Hallenberg und später auch in Bromskirchen als Vorsitzender des CVJM-Nuhnetal ehrenamtlich, mit vollem Einsatz und Herzen tätig. Neben der Arbeit in den CVJM-Jungscharen, bot er eine Reihe weiterer Aktivitäten für die Kinder und Jugendlichen an. Die Idee einen Teenkreis und den Jungscharsport ins Leben zu rufen und seit kurzem die Jugendkirche an jedem Sonntag Nachmittag für Jugendliche anzubieten, stammen von Schoenwiese.

Er organisierte zahlreiche Freizeiten in der näheren Umgebung und begleitete die Jungen auf die jährlichen CVJM-Sommerlager. Die Teilnahme an den Waldlaufmeisterschaften gehörte ebenso zu den Angeboten, wie auch Mitarbeiterschulungen, die von ihm, gemeinsam mit Pfarrer Buß, organisiert und durchgeführt wurden. Er veranstaltete Liederabende mit den Kindern und Jugendlichen aus den verschiedenen Gruppen und auch in den Gottesdiensten wirkten sie unter seiner Anleitung mit. Ein Höhepunkt war wohl auch das Weihnachtsmusical im Jahr 2007.

Drei Monate lang dauerten die Probenarbeiten an, bei denen er und Conny Buß mit knapp 60 Kindern und Jugendlichen die musikalische Weihnachtsgeschichte einstudierten und am Heiligenabend in der vollen Schützenhalle für Begeisterung sorgten. "Uns verlässt nicht nur ein sehr wertvoller Gemeindemitarbeiter, sondern auch ein guter Freund und Ansprechpartner für meine Familie", betonte Pfarrer Uwe Buß bei der Verabschiedung im Gottesdienst sichtlich berührt.

Kein leichter Abschied gerade für die vielen Kinder und Jugendlichen der Gemeinde, die in ihm, einen Freund und Vorbild in Glaubensfragen, einen Ansprechpartner für Sorgen hatten, und außerdem jemandem mit dem man jede Menge Spaß haben konnte. "Da klafft eine große Lücke", so Buß. "Wir hoffen, dass wir einiges von dem weiterführen können, was Du hier geleistet hast!" Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen viele noch die Gelegenheit wahr, sich von Sebastian Schoenwiese persönlich zu verabschieden.

 
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