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Im heimischen Oberhausen gab es zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen dieses von jungen Menschen selbst erarbeiteten Stücks. Nun wagen sich die Jugendlichen damit auf Tournee. Eine Reihe von Jugendkirchen in ganz Deutschland hat sie in ihre Stadt geholt und bietet jeweils eine Aufführung von "Erotica": Mannheim 11.2., Frankfurt 12.2., Hannover 18.2. und Dortmund 19.2.06, weitere Termine folgen. Der Eintritt ist kostenlos, aber es wird um Spenden für die entstandenen Unkosten und ein soziales Projekt gebeten. Es geht um die Sehnsucht, den Glauben und die Suche nach der wahren Liebe. Ort des Geschehens ist das Rotlichtmilieu. Hier begegnen sich eine junge, von früheren Beziehungen enttäuschte Frau und ein in seine Musik verliebter Pianist. Zwischen beiden entbrennt eine intensive Beziehung, auf der jedoch die Spuren der Vergangenheit lasten.
Hinweis: Freigegeben ab 16 Jahren!
„EROTICA – ein musikalischer Abend über die Suche nach der Liebe“
Das Musical wurde geschrieben von zwei jungen Frauen, die beide Anfang 20 sind. Beide haben bereits erfolgreich als Schauspielerinnen und Sängerinnen bei mehreren TABGHA-Musical-Produktionen mitgewirkt und sind nun erstmalig unter die Autorinnen gegangen. Gemeinsam mit elf weiteren jungen Darstellern und Musikern stehen sie außerdem selbst auf der „EROTICA“-Bühne.
Durch Mitarbeiterinnen des Sozialdiendienst Katholischer Frauen (skf) in Essen erhielten sie Einblick in die Sozialarbeit mit jungen Prostituierten. Um diese Erfahrungen auf die Bühne zu bringen, recherchierten die jungen Frauen unter anderem dann auch im Prostituiertenmilieu und wurden bei der Entwicklung des Stücks von den Mitarbeiterinnen des skf fachlich beraten.
mehr Infos unter http://www.erotica.de.be/
Die Aufführungen wurden durch viel ehrenamtliches Engagement und erhebliche Zuschüsse ermöglicht: Besonderer Dank an das ganze Ensemble, alle HelferInnen, die Juki TABGHA, die gastgebenden Jukis, der Juki Sankt Peter in Ffm für die Überlassung von Veranstaltungstechnik, dem Juki-Netzwerk e.V. für die Tour-Orga und der Aktion Mensch 5000xZukunft.
Berichte von der Musical-Tournee:
Donnerstag, 02.02.2006 „Erotica“ – ein Musical über die Suche nach Liebe
Jugendkirche Jona bringt Rotlichtmilieu auf die Bühne
FRANKFURT/Sachsenhausen.- Sehnsucht, Glaube und die Suche nach der wahren Liebe stehen im Mittelpunkt des Musicals „Erotica“, das die katholische Jugendkirche Jona in Sachsenhausen, Holbeinstraße 70, am Sonntag, 12. Februar, um 19.30 Uhr auf die Bühne bringt. Ort des Geschehens ist ein als Nachtclub getarntes Bordell. Hier begegnen sich eine junge, von früheren Beziehungen enttäuschte Frau und ein in seine Musik verliebter Pianist. Zwischen beiden entbrennt eine intensive Beziehung, auf der jedoch die Spuren der Vergangenheit lasten.
Das Stück „Erotica“ ist ein musikalischer Abend über die Sehnsucht nach Liebe. Es wurde von zwei jungen Frauen, Nadine Kellner und Dhessielyn Rogue Vanzuela (beide Anfang 20) geschrieben und von der katholischen Jugendkirche TABGHA in Oberhausen produziert. Die Autorinnen hatten zuvor schon als Schauspielerinnen und Sängerinnen beim mehreren TABGHA-Musical-Produktionen mitgewirkt. Gemeinsam mit zwölf anderen jungen Darstellern und Musikern stehen sie auch bei „Erotica“ selbst auf der Bühne. Über den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Essen hatten die Autorinnen Einblick in die Sozialarbeit mit jungen Prostituierten und recherchierten selbst im Rotlichtmilieu.
Nach erfolgreichen Auftritten in Oberhausen ist „Erotica“ nun auf Tournee durch verschiedene Jugendkirchen in Deutschland und gastiert am 12. Februar in Frankfurt. Das Stück ist freigegeben für Jugendliche ab 16 Jahren. Der Eintritt ist kostenlos, zur Deckung der Unkosten wird jedoch um Spenden gebeten. Einlasskarten gibt es bei der Jugendkirche Jona unter Telefon 24 75 75 00 oder per e-mail unter
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Informationen gibt es auch im Internet unter www.jugendkirche-frankfurt.de und www.erotica.de.be/
Link: Bistum Limburg
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Von käuflicher und wahrer Liebe
WALDHOF: Facettenreiches Musical "Erotica" in der evangelischen Jugendkirche
Von unserer Mitarbeiterin Silke Stamp
"Wie lange kommen Sie mit zwölf Kondomen aus? Eine Woche, zwei?", fragt die Prostituierte ins Publikum, um daraufhin freimütig zu gestehen: "Ich einen Tag. Manche verzichten auch ganz darauf". So unverblümt bringt das Musical "Erotica. Ein musikalischer Abend auf der Suche nach Liebe" - produziert von der Jugendkirche TABGHA Oberhausen - das Thema Prostitution auf die Bühne. Das Stück stigmatisiert nicht, sondern zeigt Prostituierte als Menschen auf der Suche nach der wahren Liebe, mit Sehnsüchten, Hoffnung und Glauben, voller Verletzlichkeit, aber auch voller Trotz und Resignation.
Ort des Geschehens ist ein als Nachtclub getarntes Bordell. Dort begegnen sich eine von früheren Beziehungen enttäuschte Frau und ein Pianist. Sie verlieben sich, auf ihnen lasten jedoch die Spuren der Vergangenheit. Die Prostituierte sieht die dunklen Seiten der Liebe, Enttäuschung und Verletzung, will sich dieser Liebe entziehen und schafft es nicht, sie zu leben.
Fragmentarisch nähern sich die Darstellerinnen und Darsteller dem Alltag von Prostituierten. "Zu mir kommen Familienväter, Manager großer Firmen, die sich nicht trauen, eine Frau anzusprechen. In jedem Mann steckt ein Freier." "Sie gibt sich Männern hin, deren Tochter aus genau diesem Grund verschont bleibt" - Sätze, mit denen die Schauspieler das Publikum konfrontieren, so messerscharf wie aufwühlend, die betroffen machen und zwingen, sich mit dem Milieu auseinanderzusetzen. Unterschiedliche Motive, den Beruf zu ergreifen, werden thematisiert. "Sie hat Mann und Kind zu Hause, das hier ist ihre Arbeit", aber auch der Teufelskreis aus sexuellem Missbrauch, Drogen, Gewalt - um in der Frage zu kulminieren: "Glauben Sie, ich träume nicht von der Liebe?"
Geschrieben und inszeniert haben das Musical Nadine Kellner und Dhessielyn Rogue Vanzuela, die auch tragende Parts übernahmen. Beide sind Anfang 20 und haben bereits bei mehreren Musicals von TABGHA mitgespielt. Für "Erotica" recherchierten sie im Rotlichtmilieu, sprachen mit Prostituierten und Sozialarbeiterinnen. "Wir haben uns gefragt: Wie ist das mit Prostituierten, glauben die an Gott?" erzählt Nadine Kellner. Das Ergebnis: Viele sind religiös.
Lasziv, doch ohne das Frivole zu dick aufzutragen, auch mit leisen Tönen agieren die acht Laiendarsteller im roten Licht der Scheinwerfer, bekleidet mit High-Heels, Negligés und Strapsen. Songs wie Gainsbourgs "Je t'aime", "Fever" von Elvis oder das eigens komponierte "(Nur) ein Traum" meistern sie, begleitet von vier Musikern, immer sehr engagiert, manche gar mit außergewöhnlichen Stimmen.
Natürlich darf der Aufklärungsaspekt nicht fehlen, mittels eines ins Stück eingebauten Exkurses über Drogen. Und natürlich wird Religiosität - als Ausweg? - thematisiert: "Glauben kann nur derjenige, der Hoffnung in sich trägt." Das Stück will aber keine direkte Aussage machen. Was die Zuschauer in der evangelischen Jugendkirche Pauluskirche - die Altersbegrenzung beträgt 16 Jahre - aus dem Stück rausziehen, sei ihnen überlassen, so Kellner. Das Konzept jedenfalls zeigt einmal mehr, dass die Kirche auch für brisante Themen offen ist. Erlöse aus Spenden kommen sozialen Einrichtungen, unter anderem dem Frauen- und Mädchen-Notruf Mannheim, zugute.
Ob es für die Prostituierten im Stück einen Ausweg aus dem Sumpf gibt, bleibt offen: "The show must go on", heißt es im Finale.
© Mannheimer Morgen - 17.02.2006
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Altersbegrenzung ab 16 Jahren: Musical Erotica
In einer katholischen Pfarrei in Dortmund wird morgen Sonntag ein Gastspiel gezeigt, das offensichtlich nicht ganz jugendfrei ist.
(kreuz.net, Dortmund) Morgen abend kommt in Dortmund das Gastspiel „Erotica – ein musikalischer Abend über die Suche nach der Liebe“ zur Aufführung. Dortmund befindet sich in Nordrhein-Westfalen, im Osten des Ruhrgebiets.
Beim Gastspiel handelt es sich um ein Musical, das von der katholischen Jugendkirche „Tabgha“ aus Ober-hausen – knapp 200 km nördlich von Frankfurt – produziert wurde. Die Jugendkirche „Tabgha“ bezeichnet sich selber als „innovatives Projekt zwischen Event und Alltagsspiritualität“. Sie wird vom katholischen Gemeindeverband Oberhausen im Bistum Essen getragen. Der Eintritt ist kostenlos. Eventuelle Spenden am Ende des Stückes sollen der Beratungsstelle für Prostituierte in Dortmund zugutekommen.
In „Erotica“ geht es um die Sehnsucht, den Glauben und die „Suche nach der wahren Liebe“. Ort des Geschehens ist ein als Nachtclub getarntes Bordell. Hier hat sich eine in ihrer Liebe verletzte Prostituierte fern von jedem Liebesbezug verschanzt. Offenbar verbindet sie die wahre Liebe alleine mit ihrem Glauben an Gott. Ein Barpianist meldet sich auf eine Stellenanzeige des Nachtlokals. Erst nach seiner Einstellung erkennt er, wo er gelandet ist. Prostituierte und Pianist begegnen einander und verlieben sich. Doch die Prostituierte verfällt in Selbsthaß. Sie sieht vor allem die dunklen Seiten der Liebe – die Enttäuschung und Verletzung – und möchte sich dieser Liebe entziehen. Die unausweichliche Frage: Werden sie am Schluß heiraten?
Verfaßt und inszeniert wurde das Stück von zwei knapp über 20jährigen jungen Frauen. Beide haben bereits öfter als Schauspieler und Sänger bei Inszenierungen der Jugendkirche ‘Tabgha’ mitgewirkt. Die zwei stehen mit zwölf weiteren jungen Darstellern und Musikern selber auf der „Erotica“-Bühne. Bei der Erarbeitung des Stückes haben die beiden Autorinnen unter anderem auch im Prostituiertenmilieu recherchiert.
Musical "Erotica"
Samstag, 18. Februar 2006
Auf der Suche nach der großen Liebe... Jugendliche der Jugendkirche Oberhausen "Tabgha" und einer Essener sozialen Initiative haben die Geschichte von Prostituierten und ihrer Liebe in ein Musical gepackt. In Kooperation mit dem Jugendkirchen-Netzwerk wurde eine kleine aber feine Jugendkirchen-Tournee organisiert - so sind wir hier in Hannover in den Genuss gekommen, die Produktion aus Tabgha bei uns zu Gast zu haben. Das Musical war in jeder Hinsicht eindrucksvoll: Offen, spannend, anrührend, ungeschminkt drastisch - eine ausdrucksstarke und musikalisch brilliante Darbietung! Und am Ende war noch lange nicht Schluss: Bis tief in die Nacht wurde die Begegnung unserer beiden Jugendkirchen gefeiert. Und bevor es am nächsten Tag wieder in den Tourbus ging war wohl allen klar: dieses war das erste Treffen - keinesfalls das Letzte... So soll Jugendkirche sein!
Link: Jugendkirche Hannover
Musical über die Suche nach der Liebe
"Erotica" ist am 19. Februar in der "jungen kirche dortmund" zu sehen
Dortmund (pdp). Für einen Abend wird die "junge kirche dortmund" an der Gabelsbergerstraße 32 zur Nachtbar. Ein Ensemble der Jugendkirche "TABGHA" aus Oberhausen führt dort am Sonntag, 19. Februar, um 18 Uhr das Musical "Erotica" auf.
Es geht um Glauben und Sehnsucht sowie die Suche nach der wahren Liebe. Hintergrund des Geschehens ist ein bordellartiger Nachtclub. Dort begegnen sich eine junge, von früheren Beziehungen enttäuschte Frau und ein in seine Musik verliebter Pianist. Zwischen beiden entwickelt sich eine intensive Beziehung. Es kommt zu einem Wechselspiel der Gefühle. Geschrieben und inszeniert wurde das Musical von Nadine Keller und Dhessielyn Rogue Vanzuela aus Oberhausen,
die es gemeinsam mit zwölf weiteren Darstellern und Musikern der Jugendkirche "TABGHA" aufführen. Dortmund ist auf der Gastspielreise die einzige Station in der Region. Im Februar wird das Musical außerdem in Jugendkirchen in Mannheim, Frankfurt und Hannover gezeigt. Der musikalische Abend über die Suche nach der Liebe ist geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren. Anstelle eines Eintritts bittet die "junge kirche dortmund" um Spenden für "Kober", die Beratungsstelle für Prostituierte des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF). Für weitere Informationen: www.jungekirche-dortmund.de und www.stadtkirche-dortmund.de
(pdp-01.02.2006)
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