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So funktioniert also Jugendkirche ? |
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Geschrieben von pierre roh
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Mittwoch, 30. September 2009 |
JuKis können Jugendlichen in der Kirche eine Heimat bieten, weil es dort noch keine festgefahrenen Strukturen gibt. Das ist eines der vielen Ergebnisse, zu denen der der Sozialpädagoge Christoph Schwalbe in seiner Diplomarbeit mit dem Titel "Jugendkirche und Soziale Arbeit am Beispiel der Evangelisch-methodistischen Kirche" kommt. In JuKis, so schreibt Schwalbe weiter, müssten Jugendliche nicht befürchten, dass sie nicht willkommen seien oder erst bestimmte Voraussetzungen mitbringen müssten.
Kirche und speziell Jugendkirche sei eine der wenigen Institutionen, die "eine alternative Vision vom menschlichen Glück bieten kann, sofern sie das lebt, was sie lehrt", schreibt Schwalbe, der seit September 2008 als Sozialpädagoge "zu 50 Prozent" die Arbeit in der EmK-Jugendkirche in Karlsruhe mitverantwortet.
 "Hi, ich heiße Christoph Schwalbe und bin in der Jugendkirche als Sozialpädagoge angestellt. Ursprünglich aus Schwäbisch Gmünd, in Hamburg das Studium beendet und nun im schönen Karlsruhe gelandet. Mein Alterskonto zählt nun ein Vierteljahrhundert ...
Da ich es liebe, wenn junge Menschen Gottesdienst zusammen feiern und Gemeinschaft erleben, bin ich froh, dass ich aktiv dabei sein kann, Kirche mit jungen Menschen aufzubauen.
Nicht nur die Bistroarbeit und Vernetzung, sondern auch die Begleitung der Jugendlichen sind einige meiner Aufgabenfelder. Denn wo die Kirche lebenssprühende Gemeinschaften hat und sich um soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte kümmert, hat sie an Glaubwürdigkeit gewonnen."
Damit die Jugendkirche funktioniert, müssen laut Schwalbe Jugendliche in jeder Phase der Planung und Ausführung von Programmen, Aktionen, Gottesdiensten miteinbezogen werden. Zudem muss es jederzeit möglich sein, dass die Beteiligten eine Resonanz auf ihre Arbeit erhalten. "Dies bewirkt gleichzeitig eine Selbstwirksamkeit und festigt die Persönlichkeit der Jugendlichen", schreibt der Sozialpädagoge. Dabei könnten Methoden der Jugendsozialarbeit die Methoden der Theologie bestens ergänzen. Die Diplomarbeit kann → hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden. |