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Jugendkirche "... made in Heaven" |
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Geschrieben von pierre roh
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Dienstag, 15. September 2009 |
 Anfang September fand im schweizerischen Steffisburg die Jugendkonferenz der Gemeinde für Christus (GfC) statt. 800 Jugendliche beschäftigten sich mit dem Thema Gemeinde. "Zäme si mer starch!", ist dabei eine Kernaussage geworden. Dass die "himmlische Familie" eine sehr bunte und vielfältige Lebensgemeinschaft ist, kommt an diesem Tag deutlich zum Ausdruck: Es gibt mehrere Inputs, es wird gesungen und gejubelt, Sketche aus Workshops werden vorgetragen, bunte Ballone schmücken den Saal, man isst und spielt zusammen, es wird Deutsch und Französisch gesprochen. Neben dem Grill machen ein paar Luxus-Picknicker auf dem Gasbrenner Crêpes.
Im ersten Input erklärt Matthias Welz, Pastor der Gemeinde für Christus (Evangelischer Brüderverein), dass die Leidenschaft von Jesus der Gemeinde gilt. Darum brauchte Jesus das Bild der Braut für die Gemeinde. Die Braut habe sich zwar gegenüber dem Bräutigam immer wieder peinlich verhalten, doch "Jesus nennt seine Gemeinde immer noch seine Braut". Anders ausgedrückt: Jesus liebt die Gemeinde und gibt Vollgas für sie. So fragt Welz: "Wie steht es mit deiner Leidenschaft für die Gemeinde?" Daniel Glausen zeigt auf, warum man kein U-Boot-Christ sein soll, der immer nur dort auftaucht, wo es ihm gerade passt. Die Zuhörer werden zu einer verbindlichen Beziehung zu einer lokalen Gemeinde motiviert. Der ehemalige Missionar betont, die Gemeinde fördere das geistliche Wachstum, sie schütze vor Rückfällen - und sie brauche die Gaben der jungen Leute. In einer Pantomime stellt eine Gruppe den Umgang mit Problemen in der Gemeinde dar: Man kann einfach weg schauen, darüber lachen und sich darüber unterhalten - oder beten und das Problem angehen. Am Applaus gemessen, kommt der Sketch beim Publikum gut an. "Seit ich Christ bin, habe ich den Sonntag richtig gern!" sagt eine junge Frau in der Podiumsdiskussion. Ein Teilnehmer hat durch Differenzen in der Gemeinde herausgefunden: "Je besser man die Leute kennt, umso toleranter ist man ihnen gegenüber." "Du hast gefoult!" Durch einen Vergleich mit dem Fussballspiel zeigt der Prediger Hartmut Sayk im Abendreferat auf, dass der Mensch ewig verloren geht, wenn er nicht mit Jesus Christus als persönlichem Erlöser in Kontakt tritt. "Wir haben alle eine rote Karte, und nur Jesus kann uns eine neue Spielberechtigung geben". Das Spiel wird übrigens als Team gewonnen! Die JUKO scheint den Besuchern gefallen zu haben. "Für mich war der Tag voll ein Highlight!" ist der einhellige Tenor der Jugendlichen, und: "Es hat mir im Glauben geholfen." Eines ist auf jeden Fall haften geblieben: "Zusammen sind wir stark!"
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