
Am 30. September endet der Projektzeitraum der Jugendkirche und damit auch der Arbeitsvertrag von Claudio Gnypek. Künftig wird die Jugendkirchenarbeit ein fester Bestandteil der kreiskirchlichen Jugendarbeit sein. Der ökumenische Jugendgottesdienst Mixed Up am 27. September wird auch der letzte Gottesdienst von Claudio sein. Er will sich nach zwei Jahren von den Menschen, die das Projekt und ihn unterstützt haben, und vor allem von den Jugendlichen, die ihre Kirche mitgeprägt haben verabschieden: “Es war eine heftige und sehr gute Zeit. Die Arbeit im projekt jugendkirche hat mir riesigen Spass gemacht."
Die Jugendarbeit im Kirchenkreis Wuppertal wird gerade komplett "neu sortiert". Das Jugendreferat wird aufgelöst, die Diakonie wird neuer Kooperationspartner und die Jugendkirchenarbeit vom Projektstatus zur Institution im Kirchenkreis. Dieser Prozess ist erst in den letzten Monaten sichtbar geworden. "Noch sind viele Fragen offen, was die Jugendkirche in Wuppertal betrifft", stellt Gnypek fest.
Superintendent Manfred Rekowski hierzu: "Die von der Kreissynode im Mai beschlossene Fortsetzung der Jugendkirchenarbeit ist nun gewährleistet. Durch eine verstärkte Kooperation mit der Diakonie und die Weiterführung der bewährten Servicefunktionen des Jugendreferates erfährt die Arbeit der Evangelischen Jugend in Wuppertal eine Stärkung und Ausweitung."

Für die Jugendkirchenarbeit ab dem 1. Oktober 2009 wird auf jeden Fall Pastor Axel Neudorf zuständig sein. Als Pfarrer zur Anstellung war er zuletzt im Kirchenkreis Aachen tätig und bringt langjährige Erfahrungen in der Jugendarbeit mit. Er hat u.a. an der Projektentwicklung der ‚Jugendkirche Aachen’ mitgearbeitet.
Der 36jährige Theologe, der z.Zt. Religion am Berufskolleg Jülich unterrichtet und eine Ausbildung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker für Popularmusik absolviert, spielt mehrere Musikinstrumente und hat Erfahrung in der Band- und Gospelchorarbeit. Auf seine neue Wuppertaler Aufgabe freut er sich: "Die Jugendarbeit bildet seit gut zwanzig Jahren einen Kernbereich meiner haupt- und ehrenamtlichen Arbeit. Hier in Wuppertal kann ich meine Gaben und Fähigkeiten optimal einsetzen, um evangelische Spiritualität in Musik und Wort glaubwürdig erlebbar zu machen."
"Der Kirchenkreis verdankt Claudio Gnypek wichtige Anregungen und Impulse für das projekt jugendkirche. Claudio Gnypek hat unter nicht einfachen Bedingungen gezeigt, dass Jugendkirchenarbeit eine notwendige Ergänzung zu den bestehenden Angeboten evangelischer Jugendarbeit ist." erklärt Supertintendent Manfred Rekowski.