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Geschrieben von pierre roh
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Dienstag, 8. September 2009 |
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Eine erfreulich grosse Zahl an ganz unterschiedlichen Menschen hat sich am Mittwoch zusammengefunden, um die Vorstellungen von einer "Jugendkirche" in Zittau zu hören und zu diskutieren.
Es waren neben den VertreterInnen von Jugend, Kirchgemeinde, Kirchenvorstand auch Vertreter der mittleren kirchlichen Ebene, des Landeskirchenamtes oder auch der katholischen Gemeinde und des Stadtparlaments dabei. Ein gutes Zeichen. So wurde denn auch prinzipiell dem Vorhaben Lob gespendet - gleichzeitig aber auch deutlich gemacht, dass die eigentliche Arbeit erst noch kommt. Bis aber angefangen werden kann, müssen noch alle Verträge zur Förderung und mit dem Architekturbüro unter Dach und Fach gebracht werden. Daneben muss sich der Kirchenvorstand "offiziell" per Beschluss hinter das Vorhaben stellen und noch einige Weiterarbeiten am Konzept vorgenommen werden. So wird als nächstes eine Zeitschiene erstellt, die das Gesamtprojekt in mehrere Zeitabschnitte unterteilt und ermöglicht, dass Arbeiten sowohl inhaltlicher als auch baulicher Natur möglichst gleich und parallel zueinander beginnen können. Noch in diesem Jahr ist eine bauliche Vorplanung und Ausschreibung von Leistungen angedacht. Nach dem Winter können dann Arbeiten am Kirchendach und die Errichtung des Sozialgebäudes beginnen. Inhaltlich wird zunächst ein offener Treff in einer Übergangsform geschaffen. Dazu soll ein grosser Bauwagen eingerichtet und direkt neben der Kirche aufgestellt werden. Denkmalpflegerisch sind Vorabsprachen getroffen. Ergänzend muss bemerkt werden, dass es sich beim Projekt "Jugendkirche" nicht nur um Jugendarbeit handelt. Einen wichtigen Bestandteil bildet die Sozialarbeit, die sich generell an alle Menschen unterschiedlichen Alters je nach Bedarf wendet. Übergreifende Ansätze und Teilprojekte sind ausdrücklich gewollt und angestrebt. Schliesslich wollen wir ja Menschen zusammenbringen und nicht wieder in ihren jeweiligen Einrichtungen vereinzeln", plädiert Friedemann Herbig, Gemeindepädagoge Kirchenbezirk Löbau-Zittau, und "dass wir auch bei unserer Arbeit über die verschiedenen Grenzen - konfessionelle wie Landesgrenzen schauen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit." Es wird bis zum Ende des Jahres (vielleicht auch noch im Oktober) die Gründung der "Jugendkirche" in Form erster Arbeitsgruppen erfolgen. So ist z.B. auch gewährleistet, dass die beginnende Planung und der Baubeginn inhaltlich und fachlich begleitet werden. siehe auch → JuKi für Zittau |