Die "Jugendkirche Hellweg" ist ein synodal organisiertes Angebot für die Evangelischen Kirchengemeinden der Region Hellweg/Lippstadt. Ihre Angebote richten sich an die kirchliche Jugend und darüber hinaus an alle Jugendlichen in der Region.
Im Kirchenkreis ist schon seit längerer Zeit über einen zentralen Ort für die Jugendarbeit nachgedacht worden. Wichtig ist den Verantwortlichen hierbei, dass die Jugend einen ganzen Komplex erhält, an dem die Fragen der christlichen Tradition und die Lebenssituation der Jugendlichen zusammen gebracht werden. Ältere Leute sollen begreifen können, welches die Fragen der Jugend an die christliche Tradition sind.
Seit einiger Zeit versucht die Kirchengemeinde Hellweg/Lippstadt zusammen mit den Kirchengemeinden der Region: Benninghausen, Erwitte-Anrächte, Geseke, Lipperode, Lippstadt ein Konzept für eine Jugendkirche zu entwickeln und sich durch gezielte Jugendarbeit anzutesten.
"Die Jugendarbeit im Kirchenkreis muss aus finanziellen Gründen verändert werden", berichtet die Jugendreferentin Petra Englert. "Nach vielen Überlegungen, Sitzungen und Informationsveranstaltungen haben wir uns dazu entschlossen im Kirchenkreis drei Jugendkirchen zu gründen. Alle drei sollen selbständig und mit unterschiedlichen Schwerpunkten arbeiten ." Die hauptamtlichen Jugendreferenten werden nicht mehr in den einzelnen Gemeinden tätig sein, sondern zentral an allen drei Jugendkirchen, die in den Städten Soest, Lippstadt und Werl eingerichtet werden.

Mitte 2007 wurde die kreiskirchliche Jugendarbeit konkret neu strukturiert und die Idee Jugendkirche nimmt seitdem mit riesen Schritten konkrete Gestalt an: mit anderen christlichen Jugendverbänden, Trägern der freien Jugendarbeit und verschiedenen soziokulturellen Initiativen, Fortbildungsträgern und Schulen der Region wird nun versucht, die Kirche als einen Ort für christliche Jugend-Kultur-Projekte zu erproben.
Die Personalkosten für die zwei hauptamtlich pädagogisch Mitarbeitenden der Jugendkirche Hellweg/Lippstadt sind für die drei Jahre über das Budget des Fachbereichs Jugend sichergestellt. Die Sachkosten werden über die Verteilsumme nach Gemeindegliederzahl an die einzelnen Jugendkirchen (Werle, Soest, Hellweg) verteilt. Für das laufende Jahr 2007 bedeutet dies für die Jugendkirche Hellweg/Lippstadt ca. 35000 €.
Die grundsätzliche Erwartung ist: Von einem Standort aus fördert, ergänzt und berät die Jugendkirche Hellweg/Lippstadt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den einzelnen Gemeinden. Dabei wirkt sie als "Leuchtturm" in die Gesellschaft und in die Gemeinden hinein. Für die kirchliche Jugend bietet die Jugendkirche Hellweg/Lippstadt Projekte in der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, die Begleitung und Schulung von ehrenamtlich Mitarbeitenden, einen Mitarbeitendenkreis und jungendgemässe Formen geistlicher Gemeinschaft. Mit einem Schülercafe, Freizeiten für Kinder und Jugendliche, sowie Events und Projekten wendet sie sich darüber an alle Jugendlichen in der Region.
Grundsätzliches zur Jugendkirche Hellweg/Lippstadt - Von der Jugendkirche wird Kontinuität, Verbindlichkeit und Verlässlichkeit erwartet.
- Die Zielvorgabe der Jugendkirche muss eindeutig formuliert sein.
- Die Jugendkirche soll ihre Erwartungen an die Gemeinden kommunizieren.
- Eine Kombination von Jugendkirche und einem regelmässigen Angebot von Kindergruppen durch die beiden hauptamtlich Mitarbeitenden vor Ort ist nur schwer vorstellbar (Fahrtzeiten, Abstimmung mit Eltern und Gemeinden, Vor- und Nachbereitung).
- Eine exklusive Nutzung von Räumlichkeiten durch die Jugendkirche ist wünschenswert. Es ist aber auch eine gemeinsame Nutzung mit anderen Gruppen und Arbeitsbereichen denkbar.
- Die Kooperationsmöglichkeiten und die Abgrenzung in Hinblick auf den Offenen Jugendtreff Shalom in Lippstadt müssen eindeutig herausgearbeitet werden.
- Der Kurs der Jugendkirche muss immer wieder überprüft und gegebenenfalls korrigiert oder ergänzt werden. Daran sind die Gemeinden durch ihre Mitarbeit in den Gremien (Synodaler Jugendausschuss, Vollversammlung und Vertrauensrat) beteiligt. Die Jugendkirche Hellweg/Lippstadt soll ein spirituelles Zentrum sein.
- Die Jugendkirche soll eine Verbindung zwischen dem christlichem Glauben und der Lebenswelt Jugendlicher schaffen.
- Sie soll Jugendlichen einen (neuen) Zugang zur Kirche eröffnen.
- Zum Angebot der Jugendkirche gehören wöchentliche Gottesdienste und Andachten. •Ein regelmässiges Gottesdienstangebot ist der Pulsschlag der Jugendkirche Hellweg/Lippstadt. Die Juqendkirche Hellweg/Lippstadt bietet Kooperation mit den Gemeinden der Region an.
- Eine wichtige Aufgabe der Jugendkirche besteht in der Ausbildung, der Beratung und der Begleitung von ehrenamtlich Mitarbeitenden.
- Für die in den Gemeinden ehrenamtlich Mitarbeitenden bietet die Jugendkirche einen Treff, Projekttage und Freizeiten an.
- In der Jugendkirche gibt es für die einzelnen Gemeinden/Presbyterien jeweils eine feste Kontaktperson.
- Die beiden Mitarbeitenden der Jugendkirche beraten die Gemeinden bei der Planung und der Durchführung von Angeboten und besonderen Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.
- Flankierend hierzu kann eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter aus dem Freiwilligen Sozialen Jahr oder eine 400€-Kraft als zusätzliche Begleitung von Angeboten in den Gemeinden vor Ort eingestellt werden. Die Jugendkirche Hellweg/Lippstadt bietet Kooperation mit den Schulen der Region an.
- Neben einem Cafe für Schülerinnen und Schüler beteiligen sich die Mitarbeitenden der Jugendkirche an der Vorbereitung und der Gestaltung von Schulgottesdiensten ab der achten Klasse.
Zum Thema:
http://www.jukis.org/JuKi soll in Werl, Soest und Lippstadt entstehenAnsprechpartner der
Jugendkirche Hellweg/LippstadtPetra Haselhorst
Am Ehrenmahl 2
59597 Erwitte-Bad Westernkotten
Tel. 02941 18611
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Thomas Jäger
An der Schwemecke 3
59494 Soest
Tel. 02921 17896
Fax 02921 7692
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